Nachzählen ändert nichts am Stadthaus-Entscheid

Lara Abderhalden, 16. Dezember 2016, 15:15 Uhr
Anstossen am Abstimmungssonntag.
Anstossen am Abstimmungssonntag.
© SGT/Andrea Stalder
Der Entscheid am 27. November über den Baukredit für ein neues Stadthaus in Kreuzlingen war äusserst knapp. Nur fünf Stimmen waren schliesslich entscheidend. Wegen einer Beschwerde wurde nochmals nachgezählt, doch auch beim Nachzählen kam man auf dasselbe Resultat.

Mit Spannung erwarteten die Stimmberechtigten am 27. November den Entscheid über den Baukredit für das Stadthausprojekt in Kreuzlingen. Überrascht waren die meisten über den knappen Entscheid. 2068 Stimmbürger hatten sich für das Stadthaus mit Tiefgarage und der Neugestaltung der Festwiese für 47,5 Millionen Franken ausgesprochen. 2063 waren dagegen. Lediglich fünf Stimmen waren entscheidend.

Die Erleichterung bei den Befürwortern war gross, genauso die Enttäuschung bei den Gegnern. Wegen des knappen Entscheids gab es eine Stimmrechtsbeschwerde, worauf die Gemeinde die Stimmen nachzählen liess. Dies wurde unter Aufsicht des Kantons auch getan, wie es in einer Mitteilung heisst.

Doch auch bei der Nachzählung kam man auf das exakt gleiche Resultat wie am Abstimmungssonntag. Das Ergebnis der Nachwzählung wurde von den Vertretern des Kantons beglaubigt. Der Kanton will den Rekurs nun rasch behandeln, kündigte der Generalsekretär des Departements für Inneres und Volkswirtschaft an.

Lara Abderhalden
Quelle: red.
veröffentlicht: 16. Dezember 2016 15:15
aktualisiert: 16. Dezember 2016 15:15