Vandalen: Romanshorn prüft Massnahmen

René Rödiger, 4. März 2019, 18:46 Uhr
Nicht zum ersten Mal wurden in Romanshorn die Sitzbänke in den See geworfen.
Nicht zum ersten Mal wurden in Romanshorn die Sitzbänke in den See geworfen.
© zVg.
In Romanshorn haben Vandalen mehrere Sitzbänke zerstört und in den See geworfen. Romanshorn prüft nun, ob sich grössere Menschengruppen, die am See unterwegs sind, bei der Stadt anmelden müssen.

In der Samstagnacht sind mehrere Bänke in den See bei Romanshorn geworfen worden. Schilder wurden abmontiert und Schirme von Strassenlampen wurden ebenfalls zerstört. Wer dafür verantwortlich ist, ist nicht bekannt.

Bekannt ist hingegen, wer dafür bezahlen muss: Die rund 5000 bis 10'000 Franken werden den Steuerzahler belasten, sagt Bettina Beck, Stadtschreiberin von Romanshorn.

Auch in Salmsach kam es früher zu solchen Vandalenakten. Als Massnahme wurde eingeführt, dass sich Gruppen ab acht Personen, die auf die Badiwiese wollen, bei der Gemeinde anmelden müssen und eine Bewilligung brauchen. Eine solche kostet 40 Franken, das Geld fliesst in den Unterhalt. Martin Haas, Gemeindepräsident von Salmsach: «Wir haben mit der Regelung sehr gute Erfahrungen gemacht. Selbstverständlich kommt es aber trotzdem noch ab und zu zu Zerstörungen.»

Der Salmsacher Weg kommt bei der Stadtschreiberin von Romanshorn gut an. Bettina Beck: «Man kann zwar die eher kleinräumige Bucht von Salmsach nicht mit der weitläufigen Anlage in Romanshorn vergleichen. Aber wir werden sicher solche Massnahmen andenken und überprüfen.»

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René Rödiger
Quelle: red.
veröffentlicht: 4. März 2019 18:41
aktualisiert: 4. März 2019 18:46