«Wir geben die Hoffnung nicht auf»

16. November 2017, 17:01 Uhr
Die «Rega 7» rettete innerhalb eines Tages sieben Menschen. (Symbolbild)
Die «Rega 7» rettete innerhalb eines Tages sieben Menschen. (Symbolbild)
© Rega
Am Donnerstag haben die Einsatzkräfte weiter nach dem verschwundenen Thurgauer im Alpstein gesucht. Die Hoffnung, dass der Mann noch lebt, haben sie nicht aufgegeben.

«Wir haben heute Morgen und Nachmittag mit Lawinensuchhunden im unteren Gebiet des Säntis gesucht», sagt Mario Christen, Sprecher der Kantonspolizei Thurgau. Im oberen Teil ist die Lawinengefahr noch zu hoch. Christen: «Am Nachmittag kam Unterstützung von Redog, dem Schweizerischen Verein für Such- und Rettungshunde, der auch mit einer Drohne Suchflüge durchgeführt hat.»

Die verschiedenen Organisationen und Einsatzkräfte entscheiden nun von Tag zu Tag, ob weiter nach dem verschollenen 25-jährigen Thurgauer gesucht wird. Christen: «Irgendwann muss man sich diese Frage stellen. Aber wir geben die Hoffnung noch nicht auf.» Trotzdem räumt der Kapo-Mediensprecher ein, dass «aufgrund des Gebiets und der Witterungsverhältnisse die Überlebenschancen schwinden».

Diese Verhältnisse machen es auch für die Hunde nicht ganz einfach. «Es hat in den letzten Tagen stark geregnet und geschneit, durch die Minustemperatur ist alles gefroren. So können die Hunde nur schwer eine Spur aufnehmen», sagt Christen.

Der 25-Jährige hatte sich am Samstagmorgen zu einer Bergtour aufgemacht. Am Sonntagabend meldeten die Angehörigen den Thurgauer als vermisst. Das Auto des Mannes wurde bei der Schwägalp gefunden. Beim Thurgauer handelt es sich um einen sehr erfahrenen Berggänger.

Quelle: red.
veröffentlicht: 16. November 2017 17:01
aktualisiert: 16. November 2017 17:01