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Corona-Demo

1'500 Massnahmengegner ziehen unbewilligt durch Luzern

11. September 2021, 16:14 Uhr
In der Stadt Luzern haben sich am Samstagmittag zahlreiche Massnahmenkritiker, Rechtsextreme und Corona-Skeptiker versammelt. Die rund 1'500 Anwesenden ziehen durch die Innenstadt, über die Kapellbrücke und in Richtung Mühleplatz. Es kam zu Angriffen auf Journalisten.
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Quelle: PilatusToday

Für den Samstag haben Kritiker der Corona-Massnahmen eine Demonstration in Luzern angekündigt. Die Demonstrierenden ziehen durch die Innenstadt, über die Kapellbrücke in Richtung Mühleplatz.

Ein anwesender Demonstrant spricht gegenüber dem Live-Reporter von «20 Minuten» von 6'000 Personen, die nach Luzern gereist seien. Die Luzerner Polizei spricht auf Anfrage von PilatusToday und Tele 1 von anderen Teilnehmerzahlen, 1'500 Personen sollen es sein.

Angriffe auf Reporter – Rechtsextreme vorne mit dabei

Wie  «20 Minuten» schreibt, habe man den Livestream inzwischen abbrechen müssen. Es sei zu Angriffen auf Reporter gekommen. Videoaufnahmen auf Twitter zeigen, dass sich erneut zahlreiche Rechtsextreme unter den Demonstrierenden befinden. Ein vermummter Teilnehmer, welcher der Neonazi-Vereinigung «Junge Tat» angehören soll und sich bei einer vorherigen Luzerner Kundgebung mit Gegendemonstranten prügelte, marschiert am Samstag ebenfalls vorne mit den Massnahmengegnern mit.

Wortgefechte zwischen Demonstranten und Gegen-Demonstranten

Leserbilder zeigen, wie sich beim Kasernenplatz eine kleine Gruppe Gegendemonstranten den Massnahmengegnern entgegenstellt. Es kommt zu Wortgefechten, die Polizei schafft es, die Gruppen auseinanderzuhalten, muss dazu jedoch auch zu Pfefferspray greifen, sagt ein PilatusToday-Leser.

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Quelle: PilatusToday

Aufgerufen zur Demo hatten die sogenannten «Freiheitstrychler». Die Behörden hatten den Umzug zuvor nicht bewilligt. Es kam zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen.

Quelle: PilatusToday
veröffentlicht: 11. September 2021 14:53
aktualisiert: 11. September 2021 16:14