34-jähriger Pistenpatrouilleur gestorben

20. Februar 2019, 10:02 Uhr
Helfer haben keine weiteren Verschütteten im Lawinenkegel bei Crans-Montana gefunden.
Helfer haben keine weiteren Verschütteten im Lawinenkegel bei Crans-Montana gefunden.
© Kapo VS
Die Suche nach möglichen Verschütteten nach dem Lawinenniedergang bei Crans-Montana ist am Mittwochmorgen eingestellt worden. Die Lawine hat bereits ein erstes Todesopfer gefordert. Ein Pistenpatrouilleur ist im Spital gestorben.
Die Lawine hat bereits ein erstes Todesopfer gefordert. Ein 34-jähriger Pistenpatrouilleur ist im Spital gestorben, wie die Kantonspolizei Wallis mitteilt. Die Suche nach möglichen Opfern war während der Nacht fortgesetzt worden, weil Augenzeugen berichtet hatten, es könnten noch weitere Menschen unter den Schneemassen begraben sein.

Die Schneemassen hatten sich am Dienstag gegen 14.15 Uhr an einem Hang in der Region La Plaine Morte gelöst, dem höchstgelegenen Bereich des Skigebiets Crans-Montana. Die Piste Kandahar wurde dabei auf einer Länge von etwa 400 Metern verschüttet. Insgesamt hatte der Lawinenkegel mit einer Länge von 840 Metern, einer Breite von 100 Metern und einer Höhe von mehreren Metern ein gewaltiges Ausmass.

Eine Person war schwer verletzt geborgen worden. Drei weitere Personen kamen nach dem Lawinenabgang mit leichten Verletzungen davon. Im Einsatz standen laut den Behörden knapp 250 Rettungskräfte von Polizei, Rettungskolonnen und Armee. Weiter befanden sich acht Helikopter und zwölf Lawinenhunde vor Ort.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 20. Februar 2019 08:32
aktualisiert: 20. Februar 2019 10:02