Energieschleuder

Alpamare muss Strom sparen und stellt Rutschen ab

19. Oktober 2022, 12:41 Uhr
Um wenigstens etwas an Energie zu sparen, die im beliebten Wasserpark in Pfäffikon verpufft, stellen die Verantwortlichen den Betrieb der Wasserrutschen ein. Zumindest temporär.
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Das Erlebnisbad am Zürichsee ist weit über die Kantonsgrenze hinaus beliebt. Aufgrund der aktuellen Lage betreffend Energie, wird auch das Alpamare gerade immer wieder Thema. Julian Lämmler, Geschäftsführer vom Alpamare, beantwortet beinahe täglich Medienanfragen betreffend des Energieverbrauchs des Wasserparks.

Keine genauen Zahlen

«Wir sind ein sehr grosser Verbraucher», sagt Lämmler gegenüber dem «Bote». Wieviel Strom oder respektive Gas effektiv verbraucht wird, wird nicht kommuniziert.

Aktuell versuche man natürlich Energie einzusparen. Dazu werden zum Beispiel über Nacht die Bäder abgedeckt, um möglichst wenig Wärme zu verlieren. Beheizt werden die Becken mit Gas vom EW Höfe und man setze ebenfalls auf Wärmepumpen. Auf Öl umzusteigen wäre ebenfalls eine Option.

Abwechselnd abgeschaltet

Um so viel Energie wie möglich einzusparen, werden aktuell verschiedene Massnahmen geprüft. Eine der Massnahmen wird bereits ab dem 24. Oktober umgesetzt. Während der Woche sollen die Rutschen abgeschaltet werden.

Wasserpark-Fans kommen aber trotzdem nicht zu kurz. Von den zwölf Rutschen werden jeweils zwei während einer Stunde abgeschaltet und gesperrt. «Bei einer Aufenthaltsdauer von vier Stunden hat man trotzdem die Möglichkeit, alle Rutschen zu benutzen», versichert Lämmler.

Neue Techniken sparen Energie

Weitere Themen die zur Diskussion stehen sind zum Beispiel die Anschaffung eines neuen Filtersystems. Mit neuen Techniken könnte der Verbrauch von Warmwasser reduziert werden, als mit dem aktuellen. Entschieden ist aber noch nichts, wie Lämmler verlauten lässt.

(roa)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 19. Oktober 2022 12:41
aktualisiert: 19. Oktober 2022 12:41