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Psychische Gesundheit

Berset ruft am Aktionstag Psychische Gesundheit zu Solidarität auf

10. Dezember 2020, 15:12 Uhr
Die Corona-Pandemie wirkt sich auf die Stimmung der Bevölkerung aus. Die erste Welle drückte laut dem Bundesamt für Gesundheit auf das persönliche Befinden. Im Sommer entspannte sich die Lage, mit Ausbruch der zweiten Welle hat sich die Stimmung nun wieder eingetrübt.
Aufeinander zugehen und sich gegenseitig Mut machen in diesen schwierigen Zeiten, ist die Botschaft von Gesundheitsminister Alain Berset.
© KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Bundesrat Alain Berset rief die Menschen zum Aktionstag Psychische Gesundheit am Donnerstag dazu auf, Acht zu geben aufeinander, miteinander zu sprechen und sich gegenseitig Mut zu machen. «Covid-19 drückt aufs Gemüt. Viele leiden psychisch unter der Krise», heisst es in einem Tweet des Gesundheitsministers.

Berset wies ausdrücklich auf die vielfältigen öffentlichen Hilfsangebote hin, die auch mit einer Plakataktion einhergehen.

Psychische Gesundheit sei nicht ein Zustand, sondern entstehe durch dynamischen und vielfältigen Austausch zwischen Ressourcen und Belastungen, schreibt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) zum Aktionstag.

Während die emotionale Belastung in der ersten Welle vor allem Ausdruck der unmittelbaren Bedrohung gewesen sei, die damals als noch grösser eingeschätzt wurde, rückten nun die zunehmend ausgezehrten emotionalen Ressourcen zur Bewältigung der anhaltenden Krise in den Vordergrund. Ältere Personen schätzen ihr Befinden laut BAG allerdings als besser ein im Vergleich zu jüngeren.

Quelle: sda
veröffentlicht: 12. Dezember 2020 10:29
aktualisiert: 10. Dezember 2020 15:12