Sie bleibt in Bern

Bundesrätin Sommaruga sagt Ferien ab – wegen drohender Energiekrise

22. Juli 2022, 13:37 Uhr
Die Lage ist zu angespannt, als dass sich die Energieministerin ausruhen könnte. So hat sie sich entschieden, in der Schweiz zu bleiben. Ganz auf Erholung verzichten wird sie aber doch nicht.

Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat wegen der angespannten Lage bei der Energieversorgung der Schweiz auf einen Ferienaufenthalt an der Adriaküste verzichtet. Das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) bestätigte einen entsprechenden Medienbericht.

Sommaruga habe ursprünglich in Erwägung gezogen, diese Woche einige Tage im italienischen Triest zu verbringen, teilte Emanuela Tonasso, Mediensprecherin des Uvek, am Freitag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mit. «Die Lage ist zu ernst», wird Sommaruga in der «Schweizer Illustrierten» zitiert.

In Bern warten die Kartoffeln

Die Energie- und Umweltministerin stehe zurzeit in engem Kontakt mit Fachleuten und ihren Amtskolleginnen und Amtskollegen im Ausland, schrieb das Uvek weiter. Zudem halte sie jeden zweiten Morgen eine Lagebeurteilung mit ihrem Ministerium ab.

Nichtsdestotrotz wird Sommaruga nicht komplett auf Ferien verzichten, wie sie der «Schweizer Illustrierten» weiter offenbart. Beim Lesen und in ihrem Garten in Bern könne sie sich gut erholen: «Letzte Woche habe ich die ersten Kartoffeln geerntet.»

(mhe)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 22. Juli 2022 13:30
aktualisiert: 22. Juli 2022 13:37
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