Coronavirus

Bundesrat und Kantone verzichten vorerst auf Schulschliessungen

20. Januar 2021, 13:07 Uhr
Präsenzunterricht an Schulen soll vorerst möglich bleiben. Darauf haben sich Bund und Kantone geeinigt. Jedoch werden Szenarien im Fall einer Verschlechterung der Lage geprüft. (Archivbild)
© KEYSTONE/DPA/MATTHIAS BALK
Die Erziehungsdirektoren und die wissenschaftliche Corona-Taskforce des Bundes raten derzeit von flächendeckenden Schulschliessungen ab. Das Innendepartement (EDI) prüft nun mögliche Szenarien für die Sekundarstufen I und II - falls sich die Lage verschlechtert.

«Mit den bisher ergriffenen Massnahmen konnten an den Schulen grössere Ausbrüche verhindert werden», schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung vom Mittwoch. Es seien sich aber alle Akteure einig, dass weitere Massnahmen in den Schulen nötig werden könnten, falls sich die neuen Virusvarianten stark ausbreiteten.

Ein Verbot des Präsenzunterrichts habe weitreichende negative Folgen auf die psychische Gesundheit der Kinder und Jugendlichen sowie auf deren Bildungsverläufe, hält die Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) gemäss der Mitteilung fest. Auch für die Taskforce überwiegen die Vorteile einer Umstellung auf Fernunterricht deren Nachteile erst bei einer gefährlichen oder sehr gefährlichen epidemiologischen Situation und nur auf Sekundarstufe I und II.

Quelle: sda
veröffentlicht: 20. Januar 2021 13:05
aktualisiert: 20. Januar 2021 13:07