Weihnachtsumfrage

Corona zum Trotz: Budget für Weihnachtsgeschenke klettert auf Rekordhoch

14. Dezember 2020, 11:44 Uhr
Auch Kinder dürfen sich dieses Jahr über mehr Geschenke freuen: Herr und Frau Schweizer wollen 2018 dafür so viel Geld ausgeben wie nie.
© Keystone
Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind dieses Jahr spendierfreudig. Und sie kaufen Geschenke mehrheitlich in Geschäften ein. Bei den Kantonen gibt es allerdings grosse Unterschiede.

(keg/sat) 327 Franken wollen die Schweizerinnen und Schweizer dieses Jahr pro Person im Durchschnitt für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Laut einer am Montag publizierten repräsentativen Studie des Prüfungs- und Beratungsunternehmens EY Schweiz ist dies so viel wie noch nie in den letzten Jahren. Der bisherige Höchststand in der Umfrage wurde 2018 mit 310 Franken verzeichnet.

Die beliebtesten Weihnachtsgeschenke sind laut EY dieses Jahr Lebensmittel, Süssigkeiten, Geld, Spielwaren und Kosmetika. Männer und kinderlose Paare möchten laut der Studie dabei 2020 etwas mehr Geld für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Frauen hingegen zeigen sich dieses Jahr etwas weniger spendierfreudig.

Grosse regionale Unterschiede bei Weihnachtsbudgets

Unterschiede bei der Spendierfreudigkeit gibt es allerdings in den Regionen. So sind die befragten Konsumentinnen und Konsumenten aus Zürich am grosszügigsten mit 356 Franken pro Person. Am anderen Ende liegt das Tessin mit durchschnittlich 150 Franken Weihnachtsbudget pro Person. In der Ostschweiz sehen die Befragten 333 Franken vor für Geschenke unter dem Weihnachtsbaum; im Mittelland sind es 317 Franken, in der Nordwestschweiz 311 Franken und in der Zentralschweiz 298 Franken.

Trotz Coronakrise wollen Herr und Frau Schweizer dieses Jahr allerdings nicht auf den Einkauf im Geschäft verzichten. Laut EY wollen 61 Prozent der Ende November und Anfang Dezember befragten 400 Konsumentinnen und Konsumenten die Geschenke auch dieses Jahr in Warenhäusern oder Einkaufszentren kaufen. Lediglich zehn Prozent der Befragten ziehen das Internet vor. 29 Prozent wollen jedoch beide Möglichkeiten nutzen, so die Umfrage.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 14. Dezember 2020 11:44
aktualisiert: 14. Dezember 2020 11:44