«Das grenzt schon fast an Selbstmord»

Nina Müller, 15. September 2018, 13:55 Uhr
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Wegen einer Sperrung der A51 zwischen Kloten und Bülach kam es am Samstagmorgen zu massivem Stau. Einigen Flugreisenden ging das zu lange. Sie liefen zu Fuss über die Autobahn zum Flughafen Zürich.

Die A51 zwischen Kloten und Bülach ist über das Wochenende gesperrt. Grund dafür ist eine Belagserneuerung. Anscheindend haben sich die Verantwortlichen Astra und das Tiefbauamt ein wenig verschätzt, denn die Sperrung führte am Samstagmorgen zu einem grossen Stau.

Reisende zu Fuss auf der Autobahn

Einige Reisenden verloren die Geduld und machten sich zu Fuss auf den Weg zum Flughafen Zürich. Dafür verliessen sie ihre Fahrzeuge inmitten auf der Autobahn. Für Ralph Hirt, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich unverständlich: «Steigt man auf der Autobahn aus dem Auto, muss man sich sofort mit Warnweste hinter die Sicherheitschranke begeben. So eine Situation ist lebensgefährlich. Für mich grenzt das schon fast an Selbstmord.»

Verlassen des Fahrzeugs strengstens Verboten

Ausserdem sei das Verlassen des Fahrzeugs auf der Autobahn strengstens verboten. Mittlerweile hat sich die Lage entspannt und es befinden sich keine Leute mehr auf den Strassen der Autobahn. Die Kantonspolizei Zürich sorgte für eine Umsiganlisierung.

Nina Müller
Quelle: red.
veröffentlicht: 15. September 2018 11:19
aktualisiert: 15. September 2018 13:55