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Preisverleihung

Europäischer Filmpreis: «Schwesterlein» geht leer aus

13. Dezember 2020, 10:17 Uhr
Der Film «Schwesterlein» der Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond geht am europäischen Filmpreis leer aus.
Konnten keinen Preis entgegennehmen: Regisseurinnen Veronique Reymond (l.) und Stephanie Chuat.
© Keystone

(wap) Die Schweizer Hoffnungen auf einen Europäischen Filmpreis haben sich zerschlagen: «Schwesterlein» von Veronique Reymond und Stephanie Chuat mit den deutschen Stars Nina Hoss und Sven Eidinger in den Hauptrollen ging am Samstag an der Preisverleihung der European Film Academy (EFA) in Reykjavik leer aus.

Die Konkurrenz war hart: Zum europäischen Film des Jahres wurde «Another Round» von Thomas Vinterberg mit Mads Mikkelsen in der Hauptrolle gekürt. Auch die Preise European Director 2020, European Actor 2020, European Screenwriter 2020 wurden für « Another Round» vergeben. Der Preis «European Discovery 2020» ging an de Film «Sole» des italienischen Regisseurs Carlo Sironi. Den Preis für den besten Dokumentarfilm erhielt «Collective» von Alexander Nanau.

Die Auszeichnung als «Best European Actress 2020» ging an Paula Beer für ihre Rolle in «Undine». An der Preisverleihung, die wegen der Pandemie virtuell stattfand, wurden auch die Kandidaten für den Lux European Audience Film Award bekanntgegeben: Neben «Another Round» und «Collective» hat es die polnisch-französische Produktion «Corpus Christi» in die Auswahl geschafft.

Einen Trost gibt es für die Schweiz: Am Donnerstag hatte die EFA «In der Nacht sind alle Katzen grau» des Schweizer Jungregisseurs Lasse Linder als besten Kurzfilm ausgezeichnet. Die EFA ist der Versuch einer europäischen Antwort auf die amerikanische Academy of Motion Picture Arts and Sciences, die jeweils die Oscar-Verleihung vornimmt. Ihr gehören 3'800 europäische Filmschaffende an.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 13. Dezember 2020 09:52
aktualisiert: 13. Dezember 2020 10:17