Schutzbauten

Fast doppelt so hohe Ausgaben für Schutzbauten im Glarner Wald

15. März 2022, 17:17 Uhr
Schutzbauten im Glarner Wald kommen in den Jahren 2020 bis 2024 deutlich teurer zu stehen, als bisher angenommen. Anstatt mit 6,3 Millionen Franken rechnet der Kanton nun mit weiteren Kosten von 5 Millionen Franken.
Zivilschützer bauen eine Wasserleitung im Wald Rietegg oberhalb von Filzbach. Der Kanton Glarus will für Schutzbauten in den Wäldern wesentlich mehr ausgeben, als geplant. (Archivbild)
© Kanton GL/ Samuel Trümpy

Davon übernehmen der Bund und der Kanton je die Hälfte, wie das Glarner Departement Bau und Umwelt am Dienstag mitteilte. Die mit dem Bund getroffene Programmvereinbarung Schutzbauten Wald 2020-2024 wird entsprechend angepasst.

Bedeutende neue Projekte sind die Ergänzung der Lawinenverbauung Rietstöckli, die Stabilisierung der Hangrutschung Wagenrunse und der Steinschlagschutz entlang von Radwegen und Kantonsstrassen. Zudem rechnet die Regierung mit weiterhin hohen Kosten für Sofortmassnahmen wegen des Klimawandels.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. März 2022 17:17
aktualisiert: 15. März 2022 17:17
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