Anzeige
Leichtathletik

Fraser-Pryce brilliert über 100 m – Schweizerinnen mit guten Zeiten

27. August 2021, 05:57 Uhr
Shelly-Ann Fraser-Pryce zeichnet an der Athletissima in Lausanne für das Highlight verantwortlich.
Shelly-Ann Fraser-Pryce freut sich über ihre Bestzeit über 100 m.
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Die Jamaikanerin siegt über 100 m in 10,60 Sekunden, der drittbesten je gelaufenen Zeit in der Königsdisziplin. Der Fabel-Weltrekord der verstorbenen Florence Griffith-Joyner aus dem Jahr 1988 liegt bei 10,49 Sekunden. Die Schweizerinnen Ajla Del Ponte (10,97) und Mujinga Kambundji (11,01) belegen die Ränge 6 und 7.

Lea Sprunger klassiert sich über 400 m Hürden im letzten Rennen in ihrem Heimstadion mit 54,75 Sekunden, ihrer zweitbesten Zeit in dieser Saison, auf Platz 5. Eine sehr starke Leistung zeigt Jason Joseph über 110 m Hürden. Der 22-jährige Baselbieter muss sich mit 13,11 Sekunden einzig dem Amerikaner Devon Allen (13,07) geschlagen geben. Zwar blieb er unter seinem Schweizer Rekord von 13,12 Sekunden, jedoch war der Rückenwind mit 2,9 m/s zu stark.

Die Bedingungen auf der Pontaise waren schwierig, da der Wind von allen Seiten blies. Das wirkte sich selbstredend auf die Leistungen aus. Dennoch wurden die 12'900 Zuschauer gut unterhalten.

Fraser-Pryce entschied das packende Duell mit ihrer Landsfrau Elaine Thompson-Herah, der Olympiasiegerin von Tokio, um vier Hundertstel zu ihren Gunsten. Letztere war am Samstag in Eugene 10,54 Sekunden gelaufen. Dritte wurde die ebenfalls aus Jamaika stammende Shericka Jackson (10,92). Das Trio hatte schon in Japan die ersten drei Ränge belegt. Insgesamt blieben sechs Läuferinnen unter elf Sekunden.

Weiter in Topform befindet sich Dreispringerin Yulimar Rojas. Der Venezolanerin gelangen Sätze auf 15,56, 15,42 und 15,52 m. Erstere Weite kommt nicht in die Bestenliste, da der Wind zu stark blies (+3,5 m/s). Besser als 15,52 m sprang sie nur einmal, bei ihrem Weltrekord von 15,67 m, erzielt an den Olympischen Spielen in Tokio.

Karsten Warholm, der in Tokio über 400 m Hürden als erster Mensch unter 46 Sekunden (45,94) geblieben war, scheiterte über 400 m flach klar am Vorhaben, den 34 Jahre alten Europarekord des Deutschen Thomas Schönlebe zu unterbieten. Der Norweger blieb mit 45,51 Sekunden um 1,18 Sekunden über dieser Bestmarke und musste sich mit Rang 4 begnügen. Der Sieg ging in 45,17 Sekunden an den Amerikaner Wilbert London.

Jakob Ingebrigtsen, der Olympiasieger über 1500 m, blieb über die doppelte Distanz mit 7:33,06 Minuten ebenfalls deutlich über dem angestrebten Europarekord, den der Belgier Mohammed Mourhit (7:26,62) hält.

Quelle: sda
veröffentlicht: 26. August 2021 22:51
aktualisiert: 27. August 2021 05:57