Geld für jeden Schweizer

René Rödiger, 30. Juli 2019, 07:17 Uhr
Der Mann soll grössere Bargeldbeträge erhalten haben.
Der Mann soll grössere Bargeldbeträge erhalten haben.
© Keystone/Christian Beutler/Symbolbild
Der frühere St.Galler Finanzverwalter Reinhold Harringer setzt sich dafür ein, dass die Nationalbank jeder Schweizerin und jedem Schweizer eine Dividende auszahlt.

Einfach so 100 bis 200 Franken vom Staat bekommen. Das tönt schön. Und soll schon bald Realität sein, zumindest wenn es nach dem Verein Monetäre Modernisierung um den früheren St.Galler Finanzverwalter Reinhold Harringer geht.

Harringer meldete sich laut «St.Galler Tagblatt» bei der letzten Generalversammlung der Nationalbank zu Wort und forderte Geld, das von der Nationalbank in Umlauf gebracht werde und nicht mehr auf Schulden aufgebaut sei. Im Jahr 2020 soll der Vorschlag an der nächsten GV eingebracht werden: Eine Bürgerdividende von 100 bis 200 Franken. Die Nationalbank dürfte selbst entscheiden, ob sie mit dieser Dividende auf eine Wirtschaftskrise reagiert.

Die Bürgerdividende ist nicht neu. Vor zehn Jahren gab es zum Beispiel für jede Bürgerin und jeden Bürger der Stadt St.Gallen 50 Franken in Form eines städtischen Gutscheines, 3,7 Millionen Franken flossen so dem lokalen Gewerbe zu. Hinter der Aktion stand damals schon Reinhold Harringer, noch in seiner Funktion als Finanzverwalter.

Damit die Volksdividende der Nationalbank eine Chance hat, müssen die Kantone zustimmen. Sie haben bei der Generalversammlung die Mehrheit der Stimmen.

Die Hintergründe zur Bürgerdividende gibt es im Artikel im «St.Galler Tagblatt».

René Rödiger
Quelle: red.
veröffentlicht: 30. Juli 2019 07:17
aktualisiert: 30. Juli 2019 07:17