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Bundesregeln

Genf hebt Ausnahmebewilligungen für Restaurants und Läden auf

21. Dezember 2020, 17:55 Uhr
Wie in der restlichen Schweiz müssen ab 23. Dezember auch im Kanton Genf die Restaurants schliessen. Und für Öffnungszeiten von Einkaufsläden gelten ab dann ebenfalls die Regeln des Bundes.
Sind sonntags künftig auch in Genf zu: Einkaufsläden in der Rhonestadt. Zudem müssen ab Mittwoch auch Restaurants schliessen.
© Keystone

(sat) Bislang hat Genf Gebrauch gemacht von der Möglichkeit des Bundes, dass Kantone mit günstiger epidemiologischer Lage die Öffnungszeiten von Restaurants, Bars und Cafés kantonal auszuweiten können. Doch nun hat der Genfer Regierungsrat die Lage am Montag neu beurteilt und entschieden, die Ausnahmebewilligungen ab 23. Dezember aufzuheben.

Dies, nachdem die Coronafallzahlen auch in Genf in den letzten Tagen wieder angestiegen sind und die Spitalkapazitäten stark ausgelastet seien. Laut Mitteilung hat am Montag in Genf zudem der sogenannte Reproduktionswert erstmals wieder 1 überschritten. Das bedeutet, dass in der Calvinstadt im Durchschnitt nun eine infizierte Person mindestens eine weitere Person ansteckt.

Auch Obwalden verzichtet bald auf Ausnahmen

Damit wird Genf ab Mittwoch ebenfalls die Bundesmassnahmen übernehmen. Teilweise strengere Massnahmen blieben jedoch in Kraft, schreibt die Kantonsregierung. So etwa die Beschränkung von privaten Treffen auf fünf Personen – ausser über die Festtage. Hier gelten auch in Genf die Bundesvorgaben von zehn Personen.

Bereits früher am Montag hatte der Kanton Obwalden mitgeteilt, ab Freitag ebenfalls auf Ausnahmebewilligungen von Bundesvorgaben bei Restaurants und Einkaufsläden zu verzichten. Dies ebenfalls aufgrund der epidemiologischen Entwicklung in dem Zentralschweizer Kanton als auch in den Nachbarkantonen.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 21. Dezember 2020 17:34
aktualisiert: 21. Dezember 2020 17:55