Schweiz

«Gerettet und saniert»: Das sagt Marcel Dobler zum Franz-Carl-Weber-Verkauf

Mitinhaber und Verwaltungsrat

«Gerettet und saniert»: Das sagt Marcel Dobler zum Franz-Carl-Weber-Verkauf

· Online seit 05.07.2023, 21:18 Uhr
Das Schweizer Spielwarengeschäft Franz Carl Weber wird an die Drogeriemarktkette Müller verkauft. Franz-Carl-Weber-Mitinhaber Marcel Dobler äussert sich zum Deal: Was sich mit der Übernahme ändert und was gleich bleibt.

Quelle: Archivbeitrag (25. Juli 2018) / TeleZüri

Anzeige

Die deutsche Drogeriekette Müller kauft den Schweizer Traditions-Spielwarenladen Franz Carl Weber, Müller übernimmt 100 Prozent des Aktienkapitals. Zum Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden. Laut Marcel Dobler verändere sich für Kundinnen und Kunden zunächst nichts. Er ist Mitinhaber und Verwaltungsrat bei Franz Carl Weber, Verwaltungsrat wird er auch nach dem Verkauf bleiben.

Wie Dobler gegenüber ZüriToday und Radio 24 sagt, bleiben die 23 Filialen des Spielzeugladens bestehen, der Brand bleibt erhalten und auch die Mitarbeitenden werden übernommen: «Wir werden eher an neue Standorte expandieren.» Andere Zukunftspläne werde der Verwaltungsrat dann entscheiden, für den Moment bleibe aber alles wie gehabt.

«War für mich immer eine Herzensangelegenheit»

Dobler fügt an: «Franz Carl Weber war für mich immer eine Herzensangelegenheit und wird es auch in Zukunft bleiben.» Vor fünf Jahren, als er dazu kam, stand der Laden laut Dobler schlecht da. «Nun können wir sagen, dass wir ihn gerettet und saniert haben – trotz Corona.»

Bereits vor zwei Jahren habe Franz Carl Weber angefangen, bei der zukünftigen Entwicklung nach Synergien zu suchen. «Wir haben durch die Drogeriekette grosses Potenzial. Müller hat selbst Spielwaren und macht mit 35'000 Angestellten über vier Milliarden Umsatz», sagt Dobler.

Dobler verrät aber eine Änderung: Franz Carl Weber bekommt demnächst einen neuen Onlineshop.

Scan den QR-Code

Du willst keine News mehr verpassen? Hol dir die Today-App.

(log/mho)

veröffentlicht: 5. Juli 2023 21:18
aktualisiert: 5. Juli 2023 21:18
Quelle: ZüriToday

Anzeige
Anzeige