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Pfingstwochenende

Hier findest du vielleicht ein wenig Sonne

Stefanie Rohner, 20. Mai 2021, 06:34 Uhr
Bislang konnte sich die Sonne noch nicht so durchsetzen, der Regen dominiert im Moment. Und doch gibt es noch Hoffnung auf ein sonniges Pfingsten – in der Schweiz zumindest zeitweise und im nahen Ausland dürfte man fündig werden.

Nass, kühl und grau: Das Wetter präsentiert sich zur Zeit nicht gerade von seiner besten Seite. Auch für das verlängerte Pfingstwochenende sieht es nicht unbedingt besser aus. Nicht einmal im Tessin kann man sicher sein, dass sich die Sonne zeigt.

«Bis am Donnerstag ist es dort zwar bis zu 23 Grad und die Sonne scheint – ebenso in den Bündner Tälern. Allerdings kehrt das Wetter am Freitag und es wird regnen. Mit 17 bis 19 Grad von Freitag bis Montag ist es etwas wärmer als im Norden der Schweiz, aber das Wetter ist auch im Süden unbeständig und nass», sagt Heinz Maurer, Meteorologe von Meteo Schweiz.

Im Norden gibt es immer wieder Schauer und Gewitter. «Es ist nicht permanent schlecht, durch das gesamte Wochenende gibt es immer mal wieder trockene, sonnige Abschnitte, diese halten sich aber nicht sehr lange», sagt Maurer.

«Immer noch Schnee in den Bergen»

Insgesamt sei es durchzogen und Maurer empfiehlt, nicht zu sehr in die Höhe zu gehen. «Die Schneegrenze liegt zwischen 1500 und 2000 Meter und Schnee und Schneeregen sind in den Bergen immer noch aktuell», sagt der Meteorologe. Positiv sei allerdings, dass es in der Nacht wohl keinen Frost gibt, dass die Wolken und die Feuchtigkeit wie eine Wolldecke den Frost verhindern.

Und doch ist es vielleicht möglich, etwas Sonne zu erwischen – allerdings eher ausserhalb der Schweiz. Dank Lockerungen ist das aber trotz Corona möglich. Dort, wo ebenfalls Regen das Wetter dominiert, bietet sich womöglich ein Ausflug an. Denn auch in Deutschland und Österreich ist Regen vorausgesagt.

Wer einen Tapetenwechsel dort dennoch in Betracht zieht, kann einen Ausflug machen – beispielsweise in den Europapark Rust, der wieder öffnet. Aber Achtung: auch dort ist ein negativer Test oder ein Impfnachweis nötig. Wer genesen ist, muss einen positiven Test mitbringen, der mindestens 28 Tage alt ist.

Italien nicht mehr auf Risikoliste

Wer Temperaturen über 20 Grad sucht, könnte in Italien Glück haben. Das BAG hat Italien von der Risikoliste genommen, ausser die Regionen Apulien und Kampanien. Das Wetter am Gardasee oder im Piemont, im Norden Italiens, sieht besser aus als hier in der Schweiz. Zwar kann es zu gelegentlichen Schauern kommen, aber anonsten bleibt es stabil und es kann bis zu 23 Grad warm werden. Die Terrassen der Restaurants sind geöffnet, maximal dürfen vier Personen am Tisch sitzen. Wer nach Italien möchte, muss einen negativen PCR-Test oder einen Antigen-Test vorweisen.

Wem das nicht warm und sonnig genug ist und wer vielleicht etwas mehr Zeit hat, könnte einen Besuch in Spanien in Betracht ziehen. Auch dort braucht man einen negativen PCR-Test und es gelten diverse Massnahmen. In gewissen Regionen – so beispielsweise in Sevilla – kann es bis zu 35 Grad warm werden.

Hängebrücke und Felsenarena

Wer nicht ganz so weit weg will und mit dem Regenwetter zurecht kommt, kann trotz bescheidenem Wetter etwas unternehmen. So gibt es im Kanton Bern beispielsweise eine Rundwanderung von Frutigen zur Hängebrücke Hostalden.

Wer lieber länger unterwegs ist, kann eine Wanderung zum Creux du Van im Jura unternehmen. Da lohnt es sich aber, den Wetterbericht genauer zu studieren, nicht dass man dort oben steht und die imposante Felsenarena nicht sieht.

Der Alpstein, insbesondere der Säntis sind nicht zu empfehlen, denn dort gibt es noch Schnee. Dafür aber könnte man die Wanderung entlang des Sentierone im Verzascatal in Angriff nehmen, es ist eine der beliebtesten Wanderungen dort. Wenn auch ihr noch Tipps habt, dann könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 20. Mai 2021 05:40
aktualisiert: 20. Mai 2021 06:34