Wirtschaft

Hohe Einmalprämien belasten Quartalszahlen von Swiss Life

12. Mai 2020, 09:06 Uhr
Die Prämieneinnahmen gingen bei Swiss Life wegen hohen Einmalprämien im Vorjahr zurück. (Symbolbild)
© Keystone
Die Prämieneinnahmen beim Lebensversicherer gingen um rund einen Fünftel zurück. Der Rückgang sei auf hohe Einmalprämien im Vorjahr zurückzuführen.

(dpo) Die Prämieneinnahmen beliefen sich im ersten Quartal 2020 auf 7,82 Milliarden Franken. Damit gingen sie um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Der Rückgang sei auf ausserordentlich hohe Einmalprämien im Vorjahr zurückzuführen, nachdem sich ein Mitbewerber aus dem Vollversicherungsgeschäft in der Schweiz zurückgezogen habe. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Unter Berücksichtigung dieses ausserordentlichen Effekts lägen die Prämieneinnahmen im ersten Quartal 2020 in der Schweiz 4 Prozent über dem Vorjahr.

Wie aus der Mitteilung weiter hervorgeht, erzielte die Swiss Life-Gruppe Gebührenerträge («Fee-Erträge») von insgesamt 453 Millionen Franken. Das entspricht einem Wachstum von 11 Prozent.

Die Covid-19-Pandemie stelle auch Swiss Life vor Herausforderungen, sagt Patrick Frost, Group CEO von Swiss Life. Die Auswirkungen seien in den heute publizierten Geschäftszahlen des ersten Quartals jedoch überschaubar: «Wir haben Massnahmen eingeleitet, damit die Effekte auch im weiteren Verlauf des Jahres im Rahmen bleiben», so Frost.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 12. Mai 2020 07:32
aktualisiert: 12. Mai 2020 09:06