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Versicherungen

«Ida» kostet Versicherer laut Experten «nur» 18 Milliarden Dollar

1. September 2021, 16:25 Uhr
Der Ende August über die Golfküste hinweggezogene Hurrikan «Ida» wird die Versicherungskonzerne Schätzungen zufolge mit 18 Milliarden Dollar belasten. Die Berechnungen der Katastrophen-Modellierungsfirma Karen Clark & Co. (KCC) liegen am unteren Ende der Schätzungen.
Der Hurrikan «Ida» hat viel zerstört - wie etwa in Houma, Louisiana. (Archivbild)
© KEYSTONE/AP/Scott Clause

Andere Analysten hatten versicherte Schäden von 15 bis 30 Milliarden Dollar erwartet. KCC erklärte am Mittwoch, nur ein geringer Teil davon - etwa 40 Millionen Dollar - entfalle auf die Karibik, in der «Ida» ebenfalls grosse Schäden angerichtet hat.

Analysten der Schweizer Bank UBS gehen davon aus, dass die Ergebnisse der Rückversicherer Swiss Re und Lancashire am stärksten betroffen sein werden. Die Hannover Re und Munich Re aus Deutschland kämen dagegen vergleichsweise glimpflich davon.

«Ida» hatte am vergangenen Wochenende als Hurrikan der Stufe vier mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h die US-Golfküste erreicht. Im Grossraum New Orleans brach die Stromversorgung zusammen, mehr als eine Million Haushalte und Unternehmen waren ohne Strom. Auch die Ölproduktion war betroffen. 2005 hatte Hurrikan «Katrina» Schäden von 87 Milliarden Dollar angerichtet.

Quelle: sda
veröffentlicht: 1. September 2021 16:05
aktualisiert: 1. September 2021 16:25