Wirtschaft

Mobiliar verzeichnet im ersten Halbjahr 2020 weniger Unwetterschäden

18. September 2020, 13:15 Uhr
Sturm Sabine wütete im Februar schweizweit, wie hier in Weinfelden. Trotzdem hielten sich die Unwetterschäden für die Mobiliar im ersten Halbjahr 2020 in Grenzen.
© Andrea Stalder
Die Mobiliar Versicherung verzeichnete von Januar bis Juni 2020 unterdurchschnittlich viele Schäden durch Unwetter. Die Stürme Petra und Sabine verursachten fast die Hälfte der Schadensumme.

(dpo) Sturm Sabine verursachte anfangs Jahr Schäden von 10,7 Millionen Franken für die Mobiliar, Sturm Petra 5,2 Millionen. Mit insgesamt 15,9 Millionen machten die beiden Stürme vom Februar fast die Hälfte der Unwetterschäden im ersten Halbjahr 2020 aus, wie die Mobiliar am Freitag mitteilt.

Danach sei es aber ruhiger geblieben als in anderen Jahren. Nach dem Monat Juni seien grossflächige Sommerunwetter beispielsweise ausgeblieben. Eine Ausnahme bildeten die Starkregen im Tessin Ende August, schreibt die Mobiliar. Doch der Schadenaufwand sei überschaubar gewesen. Auch wenn die Unwetterschäden im ersten Halbjahr geringer ausfielen, war das Jahr 2020 für den Versicherer keineswegs schadenfrei. So hat die Mobiliar laut eigenen Angaben über 340 Millionen für Schäden aufgrund der Coronapandemie aufgewendet.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 18. September 2020 13:15
aktualisiert: 18. September 2020 13:15