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Unihockey

NLA-Neustart mit Schnelltests und leisen Bedenken

7. Januar 2021, 06:42 Uhr
Nach dreimonatiger Corona-Pause werden die NLA-Meisterschaften im Unihockey fortgesetzt.
Die Unihockey-Elite greift wieder ein: Wiler-Ersigens Nationalverteidiger Nicola Bischofberger prüft Churs Goalie Christoph Reich. (Archivbild)
© KEYSTONE/MARCEL BIERI

Der Auftakt erfolgt am Donnerstag mit dem Nachtragsspiel der Frauen zwischen Bern-Burgdorf und Emmental Zollbrück. Am Wochenende steht bei beiden Geschlechtern eine Doppelrunde auf dem Programm.

Die beiden Berner Klubs duellieren sich vor dem Abschluss der Hinrunde am Wochenende um den 3. Platz hinter Piranha Chur und Dietlikon. Bei den Männern liegt nach fünf Spielen Wiler-Ersigen ungeschlagen an der Spitze vor den Grasshoppers. Die beiden treffen sich am Samstag in Zürich zum Direktduell. Anstelle der Rückrunde wird jeweils eine «Master Round» und eine «Challenge Round» ausgetragen.

Der Schweizer Unihockeyverband agierte in der Pandemie bislang vorsichtig. Mitte Oktober hat er den hiesigen Spielbetrieb wie bei der ersten Welle im Frühjahr als erste der semi-professionellen Hallensportarten unterbrochen. Viele NLA-Spielerinnen und -Spieler sind berufstätig, entsprechend ist die Durchmischung grösser als in einem Profibetrieb und gibt es verschiedentlich Bedenken.

Wöchentliche Corona-Schnelltests und weiterführende Massnahmen bei positiven Resultaten sollen eine unkontrollierte Ausbreitung des Virus verhindern. Sollte sich die allgemeine Lage weiter zuspitzen, halte man sich an die Weisungen des Bundes, erklärt Verbandspräsident Daniel Bareiss. Der Neustart beschränkt sich auf die höchste Liga. «Ich glaube, dass wir in der NLB und im Breitensport näher am Saisonabbruch als an einer Saisonwiederaufnahme stehen», so Bareiss.

Im Handball, Basketball und Volleyball wurde in dieser Saison bislang ohne Corona-Unterbruch durchgespielt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 7. Januar 2021 06:25
aktualisiert: 7. Januar 2021 06:42