Neue Unfallstatistik

Pandemie führte auch 2021 zu weniger Freizeitunfällen

18. Oktober 2022, 08:30 Uhr
Schweizer Unfallversicherern sind 2021 deutlich mehr Fälle als im Vorjahr gemeldet worden. Allerdings lag die Zahl immer noch vier Prozent tiefer als vor der Pandemie.
Aufgrund von Covid-19 wurden bestimmte Sportarten auch im vergangenen Jahr vorübergehend nicht ausgeübt, was weniger Unfälle zur Folge hatte. durften.
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So stieg die Zahl der registrierten Fälle von rund auf 800'000 im Jahr 2020 auf 830'000 im Jahr 2021, wie der Unfallversicherer Suva am Montag mitteilte. 2019, im letzten Jahr vor der Covid-Pandemie, wurden den Unfallversicherern noch fast 870'000 Fälle gemeldet.

Sport nahm durch Corona ab

Vor allem die Zahl der Freizeitunfälle lag demnach 2021 noch deutlich tiefer als 2019. Das liegt laut der Suva daran, dass aufgrund von Covid-19 bestimmte Sportarten auch im vergangenen Jahr vorübergehend nicht ausgeübt werden durften.

Im Job siehts anders aus

Bei den Berufsunfällen und Berufskrankheiten befand man sich 2021 hingegen wieder auf dem Niveau von vor der Pandemie. Grund dafür sei, dass in den meisten Branchen die pandemiebedingten Einschränkungen bei der Arbeit weniger einschneidend gewesen seien.

Die von der Suva kommunizierten Zahlen basieren auf Angaben von über 20 Unfallversicherern in der Schweiz.

(sda/bza)

Quelle: Today-Zentralredaktion
veröffentlicht: 18. Oktober 2022 08:30
aktualisiert: 18. Oktober 2022 08:30