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Trotz Bundeshilfe: Krisenjahr beschert der Rhätischen Bahn tiefrote Zahlen

7. Dezember 2020, 10:16 Uhr
Die Coronakrise hinterlässt in den Büchern der Rhätischen Bahn (RhB) tiefrote Zahlen. Auch nach Abzug der Bundeshilfen droht im laufenden Jahr ein Loch im zweistelligen Millionen Millionenbetrag.
Nach tiefroten Zahlen im laufenden Jahr drohen der RhB auch im nächsten Jahr Millionenverluste.
© Keystone

(wap) Konkret erwartet die Geschäftsleitung der RhB laut neuesten Zahlen 2020 einen Verlust von 24,7 Millionen Franken. Nach Bundeshilfen von 12,8 Millionen für den Personenverkehr und 1,8 Millionen für den Autoverlad verbleibe ein Defizit von rund 10 Millionen. Das schreibt die Alpenbahn am Montag in einer Mitteilung. Für kommendes Jahr sei zudem neu mit einem Defizit von 17 Millionen zu rechnen. Eine Normalisierung der Passagierzahlen aufs Vorkrisenniveau sei erst 2024 zu erwarten.

Die Geschäftsleitung reagiere wo immer möglich mit Einsparungen, schreibt die RhB. So sei für das Personal bis Ende Jahr etwa ein konsequenter Abbau von Ferien, Mehrarbeits- und Überstunden angeordnet worden. Und Unterhaltsarbeiten, die nicht sicherheitsrelevant und zwingend sind, seien zurückgestellt worden.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 7. Dezember 2020 10:15
aktualisiert: 7. Dezember 2020 10:16