Wetter

Was hilft am besten gegen Sonnenbrand?

6. August 2020, 09:06 Uhr
So weit darf es nicht kommen, denn noch Jahrzehnte, nachdem der Sonnenbrand ausgestanden ist, kann er sich in Form von Hautkrebs rächen. (Archivbild)
© iStock
Das sonnige Wetter bringt viel UV mit sich. Meteonews.ch erwartet dieser Tage Werte von 7 bis 8 auf der 11er-Skala. Das bedeutet hohe bis sehr hohe Gefährdung durch UV. Die WHO empfiehlt Sonnencreme, Sonnenbrille, T-Shirt, Hut, Schatten und mittags drinnen bleiben.

Wie gefährlich ist UV-Strahlung?

UV-Strahlung kann Schäden am Auge wie Bindehautentzündungen und Sonnenbrand auf der Haut verursachen. Langfristig trägt sie zur vorzeitigen Alterung der Haut bei. UV-Strahlung ist aber auch das Hauptrisiko für Hautkrebs. Das Bundesamt für Statistik (BFS) geht von jährlich knapp 2500 Melanom-Neuerkrankungen in der Schweiz aus. Neben den UV-Strahlen beeinflusst vor allem das Erbgut, ob jemand erkrankt.

Wer ist vor allem gefährdet?

Menschen mit heller Haut haben ein höheres Risiko als jene mit dunklerer Haut. Auch häufiger und starker Sonnenbrand vor allem im Kindesalter steigert das Risiko, später Hautkrebs zu bekommen. Die Haut vergisst nie, warnen Fachärzte.

Was ist der beste Sonnenschutz?

Die Mittagsstunden sollten besser im Haus oder zumindest im Schatten verbracht werden. Bei direkter Sonneneinstrahlung ist eine Kopfbedeckung zu empfehlen. Experten empfehlen zudem Sonnenbrillen mit seitlichem Schutz, also gewölbten Gläsern oder breiten Bügeln, die die Zeichen «UV 400», «100 Prozent UV-Schutz» oder «CE» tragen. Ausserdem sollte auf eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor geachtet werden, die 30 Minuten vor dem Sonnenbaden aufgetragen wird. Es sollte schon mindestens Lichtschutzfaktor 15 sein, für Kinder und empfindliche Menschen empfiehlt sich der Faktor 50+.

Wo kann ich mich über UV-Gefahr informieren?

Unter diesem Link gibt es Wetterwerte inklusive UV-Belastung. Hier erfährt man das Gesundheitswetter für zwei Tage mit Schadstoff- und Pollenbelastung.

Je höher die Zahl des UV-Indexes, desto höher die Strahlung. Auf dem Wasser und am Strand ist die Strahlenbelastung sogar noch höher.

Was hilft am besten bei Sonnenbrand?

Am sichersten ist natürlich die Vorbeugung. Wer sich dennoch einen Sonnenbrand holt, dem helfen feuchtkalte Umschläge mit Essigwasser, Kamillentee sowie Quark- und Joghurtkompressen. Bei schweren Sonnenbränden mit Blasen und Fieber sollte der Arzt aufgesucht werden.

Quelle: sda
veröffentlicht: 6. August 2020 07:25
aktualisiert: 6. August 2020 09:06