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Vermischtes

Wegen Corona-Virus: Postauto-Fahrer verkaufen keine Tickets mehr

10. März 2020, 14:37 Uhr
Ab Mittwoch stoppt Postauto bis auf weiteres den Verkauf von Tickets durch Busfahrerinnen. Die vorderste Tür im Bus bleibt geschlossen. Die gleichen Regelungen gelten auch in den Bussen des Zürcher Verkehrsverbundes.
Ab Mittwoch bleibt die vorderste Tür im Postauto geschlossen.
© Sandra Ardizzone / SON

(agl) Wie Postauto am Dienstag mitteilte, verlange die aktuelle Situation zusätzliche Massnahmen zum Schutz von Mitarbeitenden und Fahrgästen im öffentlichen Verkehr. Ab Mittwoch 11. März können Fahrgäste deshalb keine Tickets mehr beim Fahrpersonal kaufen. Tickets müsse man am Automaten oder über digitale Kanäle kaufen.

Auch die Unternehmen des Zürcher Verkehrsverbunds haben neue Regeln erlassen. Um im Falle einer Pandemie ein minimales öffentliches Verkehrsangebot sicherzustellen, brauche es gesundes Fahrpersonal, heisst es in einer Medienmitteilung. Deshalb bleibt wie bei Postauto die vorderste Türe im Bus geschlossen. Ebenso würden Fahrgäste darauf hingewiesen, einen Mindestabstand zum Fahrersitz einzuhalten.

Ticket an der nächsten Haltestelle lösen

Auch in Zürich müssen sich Bus-Fahrgäste ihre Tickets künftig vor der Fahrt besorgen. Sei jedoch kein Ticketautomat vorhanden, könne man sein Billet ausnahmsweise an der nächstmöglichen Haltestelle lösen. In den Zürcher Trams und in der Glattalbahn bleiben die Fenster zum Tram-Cockpit neu geschlossen. Diese Massnahmen werden ab Mittwoch schrittweise umgesetzt.

Zusätzlich zu den Schutzmassnahmen habe man auch die Reinigung der Fahrzeuge intensiviert, Haltestangen und Fahrer-Arbeitsplätze in Bussen und Trams würden jede Nacht desinfiziert.

Quelle: CH Media
veröffentlicht: 10. März 2020 14:16
aktualisiert: 10. März 2020 14:37