In letzter Minute

Wolfsjagd könnte abgesagt werden: Pro Natura prüft Beschwerde

26.11.2023, 10:05 Uhr
· Online seit 26.11.2023, 09:37 Uhr
Im Dezember soll es losgehen mit der Wolfsjagd. Rund 800 Jäger haben sich im Wallis freiwillig für diese gemeldet. Nun wird eine Umweltschutzorganisation aktiv.
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Pro Natura prüft aktuell die Abschussbewilligungen im Wallis, berichtet die «Sonntagszeitung». Die Umweltorganisation werde gegen die Bewilligung vorgehen, wenn sie eine Möglichkeit dafür sieht. Ihr Präsident Willy Geiger war jahrelang Vizepräsident beim Bundesamt für Umwelt und zuständig für die Wolfspolitik.

Er ist schockiert darüber, wie sich diese verändert hat: «Ich kann immer noch nicht glauben, wie der Bundesrat jahrelange Aufbauarbeit beim Raubtier-Management und für den Herdenschutz zunichtemacht.»

Auch in den Kantonen St.Gallen und Graubünden sollen Wölfe abgeschossen werden. Wo nötig will Pro Natura auch hier die Abschussbewilligungen gerichtlich von eigenen Juristen prüfen lassen.

Laut der «Sonntagszeitung» steht auch die kantonale Konferenz für Wald, Wildtiere und Landschaft der neuen Verordnung zur Wolfsregulierung kritisch gegenüber. Die Jagdverwalter der Kantone Freiburg und Waadt sind dagegen.

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(sst)

veröffentlicht: 26. November 2023 09:37
aktualisiert: 26. November 2023 10:05
Quelle: BärnToday

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