Bern fehlt nur noch ein Sieg zum Finaleinzug

28. März 2017, 23:00 Uhr
Enzo Corvi avanciert beim vierten Halbfinal-Duell gegen den EV Zug zum Matchwinner
Enzo Corvi avanciert beim vierten Halbfinal-Duell gegen den EV Zug zum Matchwinner
© KEYSTONE/GIAN EHRENZELLER
Der SC Bern holt sich in Lugano das Break und ist nach dem 3:1 im Tessin nur noch einen Sieg vom Finaleinzug entfernt. Nach einem torlosen ersten Drittel ebneten Beat Gerber (36. Minute) und David Jobin (38.) dem SCB den Weg zum Sieg.

Die Tessiner kamen zwar durch Luca Fazzini zehn Minuten vor der Schlusssirene zum 1:2-Anschluss, Andrew Ebbett besiegelte mit seinen Treffer ins leere Tor in der 59. Minute definitiv das Break der Berner.

Ambri hat in der Playout-Serie gegen Fribourg den ersten Sieg errungen. Eine Tor-Triplette innerhalb einer Minute im ersten Drittel lenkte das Team von Gordie Dwyer beim 7:1 auf die Siegesstrasse. Die Leventiner verkürzten in der Serie auf 1:3.

Dabei startete die Partie vierte Playout-Begegnung zwischen Ambri und Fribourg wie von vielen erwartet. Fribourg ging nach 13 Minuten in Überzahl durch Larri Leeger in Führung. Doch fast postwendend kam von Ambri eine Reaktion. Jason Fuchs (16. Minute) erzielte 161 Sekunden nach Fribourgs Führung den Ausgleich. Und es kam aus Sicht der Leventiner noch besser: Nochmals nur eineinhalb Minuten später lag Ambri plötzlich mit 4:1 in Front. Eine Triplette in der 18. Minute durch Mikko Mäenpää - Mäenpää erzielte den ersten Powerplay-Treffer der Leventiner in den Playouts überhaupt -, Adrian Trunz und Lukas Lhotak führte Ambri zum ersten Playout-Sieg gegen Fribourg.

Die Leventiner agierten in der Folge wie entfesselt und realisierten nach einem weiteren Treffer von Mikko Mäenpää (30.) und einer Doublette von Adam Hall (42. und 46.) mit 7:1 den höchsten Sieg der gesamten Saison.

Rapperswil-Jona musste im vierten Spiel der NLB-Finalserie gegen Langenthal einen weiteren Rückschlag einstecken. Der SC Langenthal realisierte beim 3:2 in Rapperswil das Break, und stellt in der Serie auf 2:2. Dabei konnten die Langenthaler gegen Rapperswil erstmals in der einen Rückstand wettmachen.

Niki Altorfer brachte die St. Galler in der 11. Minute in Führung. Eine Reaktion von Langenthal kam erst im 2. Drittel. Der Qualifikationssieger der NLB erspielte sich ein Chancenplus und konnte in der 29. Minute durch Topskorer Brent Kelly ausgleichen. Claudio Cadonau (48.) in Überzahl und Marc Kämpf (50.) kehrten das Spiel endgültig zu Gunsten des SC Langenthal. Mehr als der 2:3-Anschlusstreffer durch Corsin Casutt (52.) war für Rapperswil nicht mehr drin. Die Langenthaler beanspruchten bei ihrem Sieg auch etwas das Glück: Zwei Treffer von Rapperswil wurden von den Schiedsrichtern annulliert.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 28. März 2017 22:00
aktualisiert: 28. März 2017 23:00