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Beachvolleyball

Betschart/Hüberli an EM weiterhin ungeschlagen

14. August 2021, 05:55 Uhr
Nina Betschart und Tanja Hüberli läuft es an der Beachvolleyball-EM in Wien weiterhin rund. Das Zentralschweizer Duo qualifiziert sich souverän für die Halbfinals.
Nina Betschart und Tanja Hüberli läuft es an der EM in Wien im Gegensatz zu den Olympischen Spielen in Tokio (Bild) weiterhin gut.
© KEYSTONE/AP/Felipe Dana

Betschart und Hüberli, die an den Olympischen Spielen so schmerzhaft und knapp an den Landsfrauen und späteren Bronze-Gewinnerinnen Joana Heidrich/Anouk Vergé-Dépré gescheitert waren, werden an der EM in Wien ihrer (Mit-)Favoritenrolle bisher gerecht. Am Freitag blieben sie im Achtel- wie im Viertelfinal ohne Satzverlust.

Gegen die als Nummer 6 gesetzten Niederländerinnen Sanne Keizer/Madelein Meppelink wurden sie beim 22:20, 21:19 zwar gefordert, blieben in den entscheidenden Momenten aber cool. Der Sieg ist für die 25-jährige Zugerin Betschart und ihre drei Jahre ältere Partnerin aus dem Kanton Schwyz auch eine Revanche. Vor drei Jahren hatten sie gegen Keizer/Meppelink den EM-Final verloren.

Gegnerinnen im Halbfinal sind die Deutschen Karla Borger und Julia Sude.

Betschart/Hüberli sind in der österreichischen Metropole noch ungeschlagen. Nachdem sie sich dank zwei Siegen in der Vorrunde direkt für die Achtelfinals qualifiziert hatten, setzten sich die WM-Vierten auch in ihrem ersten K.o.-Spiel gegen die Polinnen Kinga Wojtasik/Katarzyna Kociolek (21:13, 21:17) ohne Probleme durch.

Übrige Schweizer Teams out

Betschart/Hüberli ist in Abwesenheit der Olympia-Dritten Heidrich/Vergé-Dépré das einzige Schweizer Team, das im Turnier verblieben ist. Esmée Böbner und Zoé Vergé-Dépré, die jüngere Schwester von Anouk, verloren ihren Achtelfinal gegen Borger/Sude, 12:21, 21:15, 11:15. Betschart/Hüberli werden nun am Samstag versuchen, sich für ihre Teamkolleginnen zu revanchieren.

Yves Haussener und Marco Krattiger, die wegen Verletzungen im Männer-Team für die EM zusammen gespannt hatten, scheiterten in den Sechzehntelfinals an den Weltmeistern und Olympia-Zweiten Wjatscheslaw Krassilnikow/Oleg Stojanowski aus Russland in zwei Sätzen (18:21, 14:21).

Quelle: sda
veröffentlicht: 13. August 2021 19:52
aktualisiert: 14. August 2021 05:55