FCSG – FCZ

Bittere Niederlage für den FCSG: Der FCZ gewinnt mit 4:0

26. Juni 2020, 05:59 Uhr
Der FC Zürich bleibt für St.Gallen in dieser Saison ein rotes Tuch. Auch im dritten Kräftevergleich mit den Zürchern blieb der Leader beim 0:4 ohne Punkte.

Das erste Heimspiel des FC St.Gallen nach dem Lockdown hätte zu einem Fest in gemütlichem Rahmen werden sollen. Es wurde für das Team von Peter Zeidler und die rund 700 Zuschauer im St.Galler Stadion zum Drama in vier Akten. Ein Eigentor von Vincent Rüfli (31.), ein Kontertor durch Aiyegun Tosin (61.) und eine späte Doublette (85./90.) führten zum dritten FCZ-Sieg im dritten Duell und zur höchsten Niederlage der Ostschweizer in dieser Saison. Der Leader verpasste es, vom Ausrutscher von Meister YB vom Dienstag gegen Thun zu profitieren, weil ihm im Vergleich mit den Zürchern die Effizienz abging.

Das Glück lag auf der Seite der Gäste

Im Minutentakt bot der Leader den anwesenden Fans in der ersten Viertelstunde Momente, die sie frenetisch beklatschen konnten. Sekunden nach dem Anpfiff brandete ein erstes Mal Jubel auf den spärlich besetzten Sitzgelegenheiten auf, als Ermedin Demirović auf Hereingabe von Cedric Itten den perfekten Auftakt für das Heimteam verpasste. Dem 1:0 am nächsten kam St.Gallen in der 14. Minute durch Itten. Der 23-jährige Angreifer brachte einen langen Ball von Görtler mit einem Ballkontakt unter Kontrolle und traf aus rund 22 Metern die Lattenoberkante. FCZ-Goalie Yanick Brecher wäre gegen den Schuss ohne Abwehrchance geblieben, doch das Glück hielt es am Donnerstagabend mit den Gästen.

Der FCZ überzeugte durch sein Zweikampfverhalten

Die Zürcher fanden erst Mitte der ersten Halbzeit zu einem Konzept, dem St.Galler Offensivdrang beizukommen. Angetrieben von Trainer Ludovic Magnin biss sich der FCZ in die Partie und überzeugte vornehmlich durch sein Zweikampfverhalten. Für die spielerische Komponente war bis zur Pause nur das Heimteam besorgt, auch wenn die Zürcher durch ihren ersten Corner im Spiel sogleich erfolgreich waren. Blaz Kramer verlängerte den Ball von Benjamin Kololli auf den weiten Pfosten, wo Rüfli nicht mehr ausweichen konnte und ins eigene Tor traf. Nach der Pause fand der FCZ in Kontern sein Glück, und diente dem Heimteam durch die Tore von Aiyegun Tosin (61./90) und Benjamin Kololli (85.) als Beispiel in Sachen Effizienz.

«Wir müssen uns mehr auf unser eigenes Spiel konzentrieren»

«Die ersten 25 bis 40 Minuten waren stark, dann haben wir leider ein Goal kassiert», sagt Mittelfeldspieler Lukas Görtler zu Teleclub. Das Team habe sich ein wenig hängen gelassen. «Wir müssen uns mehr auf unser eigenes Spiel konzentrieren und uns nicht so beeinflussen lassen.» Es sei auf keinen Fall die Leistung gewesen, die das Team von sich erwartet habe. «Wir haben in Sion Leistung gezeigt und werden am Sonntag wieder Leistung zeigen», so Görtler. Der FCSG spielt am Sonntag um 16 Uhr im Kybunpark gegen den FC Thun, die Partie gibt's wie immer im Liveticker auf FM1Today.

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Quelle: sda/red.
veröffentlicht: 25. Juni 2020 20:17
aktualisiert: 26. Juni 2020 05:59