Mehr Punkte

Der FCSG spielte besser im beinahe leeren Kybunpark

21. August 2020, 08:06 Uhr
Die Espen lassen sich von den (wenigen) Fans im Stadion feiern. (Archivbild)
© Keystone
Wie wichtig ist die Unterstützung der Fans im eigenen Stadion? Der FC St.Gallen und auch andere Clubs waren nach der Corona-Pause – mit stark reduzierter Zuschauerzahl – erfolgreicher.

Ab Oktober dürfen voraussichtlich endlich wieder mehr Fans bei den Heimspielen des FC St.Gallen mitfiebern. Das freut den «zwölften Mann» genau so wie den Club selbst – in emotionaler wie auch in finanzieller Hinsicht.

Nicht nur St.Gallen war heimstärker

Eine Auswertung des St.Galler Tagblatts zeigt nun allerdings, dass der FC St.Gallen nach dem Re-Start mit nur wenigen Anhängern im Stadion leicht erfolgreicher war als vor Corona. Vor dem Unterbruch der Liga erzielten die Ostschweizer durchschnittlich 1,9 Punkte pro Heimspiel, danach waren es 2,0. Alle Teams mit Ausnahme von Zürich, Sion und Servette waren im beinahe leeren Heimstadion stärker.

Das könnte damit zusammenhängen, dass insbesondere für junge Teams der Druck vermindert wurde, daheim zu gewinnen. Aber auch der straffe Terminplan hatte wohl seinen Einfluss.

Anderes Bild in der Bundesliga

In der gesamten Super League holten die Clubs vor der Corona-Pause (in 23 Runden) 53 Prozent der Punkte zu Hause. 65 Prozent waren es nach dem Re-Start (in 13 Runden). Anders sieht die Entwicklung in der Bundesliga aus (54 Prozent vor der Pause, 43 Prozent danach).

Die ganze Analyse des St.Galler Tagblatts kannst du dir hier anschauen.

(red.)

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 21. August 2020 07:35
aktualisiert: 21. August 2020 08:06