«Lugano wird ein harter Brocken»

René Rödiger, 18. November 2017, 16:15 Uhr
Markus Hoffmann (rechts) erwartet gegen Lugano einen Kampf.
Markus Hoffmann (rechts) erwartet gegen Lugano einen Kampf.
© Ralph Ribi/St.Galler Tagblatt Archiv
Der FC St.Gallen hat die Nationalmannschaftspause genutzt, um an der Technik zu feilen. Assistenztrainer Markus Hoffmann erwartet ein schweres Spiel gegen Lugano.

Für einmal stand nicht Giorgio Contini für Fragen der Journalisten zur Verfügung. Der Cheftrainer weilte am Freitag an einem obligatorischen Trainerkurs in Tenero. Bereits am Samstagabend beim Spiel gegen Lugano um 19 Uhr im Kybunpark (im Liveticker auf FM1Today) steht er wieder an der Seitenlinie.

Aktive Rolle im Spiel

So stellte sich bei der Medienkonferenz vor dem Spiel der FCSG-Assistenztrainer Markus Hoffmann den Journalisten. Der Österreicher kam im Sommer vom FC Basel. Beim FC St.Gallen macht der 45-Jährige in den Spielen häufig lautstark an der Seitenlinie auf sich aufmerksam. «Diese Anweisungen an die Spieler sind nicht mit Contini abgesprochen», sagt Hoffmann. Im Spiel habe man schliesslich keine Zeit, «die Taktik zuerst auszudiskutieren und dann den Spielern weiterzugeben», sagt er.

Geschätzt werden die Inputs des Österreichers im Spiel von Contini trotzdem. Hoffmann: «Contini und ich schauen vielleicht auch auf unterschiedliche Aspekte oder Spieler und können so viel effizienter ins Geschehen eingreifen. Vier Augen sehen schliesslich mehr als zwei.»

Wenn es darum geht, die Taktik, Aufstellung oder sonstige Insider-Infos zum Spiel gegen Lugano zu geben, ist Hoffmann dann wieder ganz auf der Linie des Cheftrainers: «Das werdet ihr dann schon noch früh genug erfahren», sagt er den Journalisten.

Fitness und Taktik im Fokus

Immerhin kann er verraten, wie der FC St.Gallen die Nationalmannschaftspause nutzte: «In der ersten Woche haben den Fokus auf die körperliche Fitness gelegt, in der zweiten Woche gab es technische Einheiten, die sich auf die Partie gegen Lugano bezogen.» Testspiele seien bewusst keine absolviert worden: «Wir bewegen uns auf das Ende der ersten Saisonhälfte hin. Da hat so mancher Spieler ein kleines Wehwehchen, die Regeneration steht da im Vordergrund.»

Gegen Lugano erwartet er ein schwieriges Spiel. «Lugano hat seit drei Spielen und der Umstellung auf ein 4-1-4-1 einen Lauf», sagt Hoffmann. Dass die Tessiner derzeit auf dem letzten Tabellenrang stehen, will er nicht überbewerten: «Letzter ist in der aktuellen Tabelle nicht gleich Letzter. Zwischen dem Tabellenzweiten und Lugano liegen nur gerade zehn Punkte.» Und: «Lugano ist eine sehr gefährliche Mannschaft!»

Toko auf dem Weg der Besserung

Beim FC St.Gallen fehlen gegen Lugano die gesperrten Silvan Hefti und Nassim Ben Khalifa, sowie die verletzten Philippe Koch, Nzuzi Toko und Adonis Ajeti. Immerhin gibt es bei Toko gute Nachrichten: «Teilweise trainiert er wieder bei der ersten Mannschaft, allerdings schicken wir ihn noch nicht in Zweikämpfe», sagt Hoffmann. Toko sollte so bis zur Rückrunde wieder fit sein.

René Rödiger
Quelle: rr
veröffentlicht: 18. November 2017 07:21
aktualisiert: 18. November 2017 16:15