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Luzern - GC 1:1

Der FC Luzern kann nicht über 90 Minuten überzeugen

11. September 2021, 21:23 Uhr
Der FC Luzern kränkelt weiter. Nach dem 1:1 im Heimspiel gegen Aufsteiger GC stehen die Innerschweizer auch nach sechs Runden der Meisterschaft ohne Sieg da.
GC-Verteidiger Noah Loosli (links) gegen den Luzerner Stürmer Ibrahima Ndiaye
© KEYSTONE/URS FLUEELER

Wieder waren die Inkonstanz innerhalb eines Spiels und die augenfälligen Schwächen in der Defensivarbeit die Steine, die sich die Luzerner selber in den Weg legten.

In der ersten Halbzeit gefiel die Mannschaft von Trainer Fabio Celestini durchaus. Sie erarbeitete sich die Mehrzahl der guten Chancen - so lenkte GCs erneut starker Goalie André Moreira einen Schuss von Filip Ugrinic an den Pfosten - und verdiente sich die Führung, die Aussenverteidiger Silvan Sidler nach drei Minuten erzielte. Sidler wird im Luzerner Spiel immer mehr auch für die Offensive ein Trumpf. Nach einer ungenügenden Abwehr von GCs Verteidiger Toti Gomes traf der Nachwuchs-Internationale mit einem Schuss aus grosser Distanz.

Das Bild, das die Innerschweizer in der zweiten Halbzeit abgaben, war ein ganz anderes. Sie liessen nicht nur dem Zürcher Torschützen Christian Herc in der 51. Minute (zu) viel Platz im Strafraum. Goalie Marius Müller sah sich insgesamt drei weitere Male mit allein vor ihm auftauchenden Gegnern konfrontiert. Zuletzt hatten die Luzerner das Unentschieden nur Müller zu verdanken.

Für die Hoppers gilt das Umgekehrte. Sie spielten in der zweiten Hälfte so gut, dass ihr erster Auswärtssieg nach dem Wiederaufstieg möglich oder sogar verdient gewesen wäre. Die Mannschaft von Trainer Giorgio Contini zeigte erstmals in dieser Saison, dass sie ein Spiel selber in die Hand nehmen und einen Gegner dominieren kann.

Quelle: sda
veröffentlicht: 11. September 2021 21:15
aktualisiert: 11. September 2021 21:23