Super League

Luzerner kämpfen sich zu unerwartetem Sieg

15. Dezember 2019, 19:01 Uhr
Die Luzerner feiern das 2:1 nach dem Foulpenalty von Pascal Schürpf.
© KEYSTONE/URS FLUEELER
Nicht viele hätten geglaubt, dass Luzern nach sechs Niederlagen am Stück den Meisteranwärter FC Basel besiegen könnte. Aber mit letztem Kampf bringen es die Luzerner zustande: einen 2:1-Heimsieg.

Nicht zum ersten Mal legte der Ur-Basler Pascal Schürpf dem FCB Steine in den Weg. Er erzielte schon nach zehn Minuten das 1:0 indem er nach einem von Goalie Jonas Omlin ungenügend abgewehrten Weitschuss von Verteidiger Lucas abstaubte. Und Mitte der zweiten Halbzeit erzielte Schürpf per Penalty auch das 2:1.

Nach einer guten Stunde neutralisierten sich zwei Spielszenen. Schiedsrichter Adrien Jaccottet verhängte einen strengen Handspenalty gegen Luzern und drei Minuten danach einen ebenso strengen Foulpenalty gegen Basel. Luca Zuffi verwandelte für die Basler souverän, während Schürpf beinahe an Goalie Jonas Omlin gescheitert wäre. Dieser kam mit der Hand noch an den Ball. Omlin seinerseits hatte unmittelbar nach der ersten Luzerner Führung mit einer tollen Parade gegen einen Kopfball von Ibrahima Ndiaye das sicher scheinende 0:2 verhindert.

In diesem hin und her wogenden Fight konnte sich aber auch Luzerns Goalie Marius Müller noch gehörig auszeichnen. In der Nachspielzeit rettete er dem FCL den Sieg mit einer ebenfalls hervorragenden Parade auf einen Kopfball von Arthur Cabral.

Gelb-rot gegen Cömert nach Spielschluss

Ähnlich wie Valentin Stocker nach der 0:2-Niederlage in Genf gegen Servette war auch Eray Cömert in Luzern nach Spielschluss unbeherrscht. Er bekam zwar nur die Gelbe Karte. Weil er aber bereits verwarnt war, hat die zweite Verwarnung eine Spielsperre zur Folge. Der Innenverteidiger wird also beim Rückrundenstart Ende Januar zuschauen müssen. Diesen Rückrundenstart bestreiten die Basler in Bern gegen Leader YB.

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. Dezember 2019 19:00
aktualisiert: 15. Dezember 2019 19:01