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Champions League

Pressestimmen zum Sieg der Young Boys gegen Manchester United

15. September 2021, 09:21 Uhr
Pressestimmen zum 2:1-Sieg der Young Boys gegen Manchester United im ersten Gruppenspiel der Champions League.
Trainer David Wagner wird für seinen Mut gelobt.
© KEYSTONE/EPA/PETER KLAUNZER

SCHWEIZ

«Blick»: «YB wird immer mehr zu einer Hausnummer in Europa. Der Nachteil: Villarreal und Atalanta werden mit aller Seriosität ins Wankdorf kommen. Doch mit diesem Selbstverständnis kann YB diese Teams schlagen. Wer gegen den Tabellenführer der Premier League absolut verdient gewinnt, kann das. (...) Willkommen unter den Grossen!»

«Berner Zeitung»: «Wagners Routine als Riesentöter. (...) Die Sternstunde ist eigentlich eine Minute. Und zwar die allerletzte, die 95. in diesem Spiel, in dem im Vorfeld so wenig und plötzlich doch alles möglich schien. (...) Die Young Boys haben angemeldet, wie unbequem sie den Grössen in dieser Gruppe werden können. Sinnbildlich dafür Trainer David Wagner, der im Pulli als zwölfter Mann seiner Mannschaft wirkt, während Uniteds Coach Ole Gunnar Solskjaer im Anzug die nordische Zurückhaltung lebt.»

«Neue Zürcher Zeitung»: «YB schlägt das Friedensangebot aus. (...) (Nach dem 1:1) ... wechselte Solskjaer Ronaldo und Fernandes aus, als setze er alles daran, unter allen Umständen das Unentschieden zu sichern. Es war vielleicht das vorläufig grösste Kompliment für die Berner: dieses scheinbare Friedensangebot des grossen Gegners. Bloss, die Berner nahmen es nicht an, der Trainer Wagner wechselte weiterhin mutig. (...) YB spielte bei fast jeder Gelegenheit vorwärts - und der Gegner auf Zeit. Es waren unerwartete Bilder.»

«Aargauer Zeitung»: «YB-Magie gegen den Bus vor dem Tor. Die Berner schaffen zum Auftakt in die Champions League eine Sensation, die um die Welt gehen wird.»

ENGLAND

«The Guardian»: «Lingard schenkt den Young Boys einen späten Sieg. (...) Für eine erschöpfte und abgelenkte United war dies eine Erinnerung daran, dass trotz all ihrer glänzenden neuen Talente einige bekannte alte Schwächen bestehen bleiben. (...) Trainer Ole Gunnar Solskjaer machte den Kunstrasen im Wankdorf für die Ermüdung seiner Spieler verantwortlich, aber überall gab es offensichtlichere Sündenböcke: Wan-Bissaka, Lingard, ein Mittelfeld, das im Laufe des Spiels in sich zusammenzubrechen schien. Selbst der gefeierte Cristiano Ronaldo bot über sein Tor hinaus fast nichts.»

«The Independent»: «Fünf Dinge, die wir vom Match im Wankdorfstadion gelernt haben: Cristiano Ronaldo beherrscht immer noch die Champions League. Jadon Sancho gewöhnt sich nur langsam ein. Die Profiteure der Rotation nutzten ihre Chance nicht. Manchester United steht vor einem viel schwierigeren Weg, als es bei der Auslosung aussah. Solskjaer muss sich ernsthafte Fragen stellen - er hat elf Champions-League-Spiele gecoacht und sieben verloren.»

«Daily Mail»: «Eine Nacht, die für United und Ronaldo so gut begann, lief katastrophal schief. Es werden Fragen gestellt werden, wie Solskjaer auf die sich schnell verschlechternde Situation reagiert hat.»

«Daily Express»: «Solskjaer wird nicht gerne daran erinnert werden, dass er beteuert hatte, eine solche Niederlage wie jene gegen Basaksehir Istanbul in der vergangenen Saison würde nicht noch einmal passieren.»

Quelle: sda
veröffentlicht: 15. September 2021 09:12
aktualisiert: 15. September 2021 09:21