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Spanien

Real Madrid zieht gegen Milliarden-Deal der Liga vor Gericht

10. August 2021, 16:52 Uhr
Spaniens Rekordmeister Real Madrid zieht gegen den geplanten milliardenschweren Deal der Liga mit dem Finanzdienstleister CVC vor Gericht.
Bald ein neues Stadion, aber alter Knatsch mit der Liga: Real Madrid klagt wegen des geplanten TV-Vermarktungs-Vertrags
© KEYSTONE/EPA EFE / REAL MADRID/-

Man werde sowohl gegen Liga-Boss Javier Tebas als auch gegen das Unternehmen mit Sitz in Luxemburg und dessen für Spanien zuständigen Managing Partner zivil- und strafrechtliche Schritte einleiten, teilte der Verein mit. Das sei auf einer Vorstandssitzung einstimmig beschlossen worden.

Der Deal würde der Primera Division 2,7 Milliarden Euro bescheren. Nach Berichten spanischer Fachmedien sollen rund 90 Prozent des Geldes aus dem Vertrag unter den Vereinen verteilt werden. Das Geld solle auch in die Klubs des Frauen- und Amateurfussballs fliessen, hiess es. Demnach könne der FC Barcelona mit einer Finanzspritze von rund 270 Millionen Euro rechnen, Real mit gut 260 Millionen.

Über das Abkommen müssen die 42 Klubs der ersten und zweiten Liga Spaniens noch abstimmen.

Quelle: sda
veröffentlicht: 10. August 2021 16:45
aktualisiert: 10. August 2021 16:52