Gottéron auf dem Höhenflug

René Rödiger, 16. September 2015, 07:49 Uhr
Fribourgs neuer Stürmer Christopher Rivera im Gleichschritt mit Servettes Noah Rod
Fribourgs neuer Stürmer Christopher Rivera im Gleichschritt mit Servettes Noah Rod
© KEYSTONE/LAURENT GILLIERON
Fribourg-Gottéron eilt von Sieg zu Sieg. Im Westschweizer Derby gegen Servette feiern die Freiburger im dritten Spiel mit 4:2 den dritten Sieg. Die Freiburger starteten vor vier Tagen mit wenig Kredit in die Meisterschaft.

Aber nach dem Auswärtssieg bei Meister Davos und zwei Heimsiegen grüsst Gottéron sogar als Leader. Die Vorentscheidung realisierte Fribourg-Gottéron in den ersten 28 Minuten. Flavio Schmutz gelang in der 19. Minute das Führungstor. Und zu Beginn des zweiten Abschnitts erhöhten Zach Hamill und Benny Plüss auf 2:0 und 3:1. Die beiden Genfer Goals durch Kevin Romy (1:2) und Matt D'Agostini (2:3) konterte Gottéron nur drei, respektive vier Minuten später.

Diese wichtigsten Goals im Spiel zum 3:1 und 4:2 für Fribourg erzielte beide Benny Plüss. Das ist einer der grössten bisherigen Unterschiede zwischen der Gottéron-Ausgabe 2015 im Vergleich zu jener Mannschaft, die letzte Saison die Playoffs verpasste. Die Schlüsselspieler wie eben Plüss oder Julien Sprunger setzen wieder Akzente. Fribourg spielte besser als Servette, das zuvor auch alle Spiele gewonnen hatte, bestimmte die Partie über weite Strecken und agierte vor allem schneller und vifer.

Einen ganz besonderen Tag erlebte Chris Rivera. Am Spieltag wurde der bald 29-jährige Stürmer von Servette zum abendlichen Gegner Fribourg transferiert. Bei seinem fünften Shift (Einsatz) für Gottéron bereitete Rivera in der 19. Minute das Führungstor von Flavio Schmutz vor. Rivera lieferte sich in der Schlussphase auch noch einen Faustkampf mit Tim Kast. Er beendete die Partie mit einem Assist, einer Plus-1-Bilanz und zwei Strafminuten. Zumindest am Dienstag war Rivera der Gewinner in diesem Transfertheater.

Fribourg - Genève-Servette 4:2 (1:0, 2:2, 1:0)

5475 Zuschauer. – SR Fischer/Wiegand, Küng/Wüst. - Tore: 19. Flavio Schmutz (Rivera, Rathgeb) 1:0. 25. (24:17) Hamill 2:0. 25. (25:00) Romy (Jacquemet) 2:1. 28. Benny Plüss (Sprunger, Pouliot/Ausschluss Mercier) 3:1. 40. (39:08) D'Agostini (Fransson/Ausschluss Flavio Schmutz) 3:2. 44. Benny Plüss (Neukom, Rathgeb) 4:2. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Fribourg, 4mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Sprunger; Tom Pyatt.

Fribourg: Benjamin Conz; Kamerzin, Ngoy; Maret, Marc Abplanalp; Rathgeb, Picard; Schilt; Neukom, Gardner, Benny Plüss; Hamill, Pouliot, Mottet; Sprunger, Bykow, Salminen; John Fritsche, Flavio Schmutz, Tristan Vauclair; Rivera.

Genève-Servette: Robert Mayer; Loeffel, Mercier; Fransson, Vukovic; Eliot Antonietti, Bezina; Chuard; D'Agostini, Lombardi, Almond; Jérémy Wick, Romy, Jacquemet; Riat, Tom Pyatt, Rod; Douay, Kast, Roland Gerber; Rubin.

Bemerkungen: Fribourg ohne Loichat und Mauldin, Genève-Servette ohne Bays, Traber, Iglesias und Picard (alle verletzt). - Pfostenschuss Kast (23.). - Timeout Genève-Servette (59.).

René Rödiger
Quelle: SI
veröffentlicht: 15. September 2015 22:39
aktualisiert: 16. September 2015 07:49