Kjetil Jansrud gewinnt Super-G in Gröden

Laurien Gschwend, 16. Dezember 2016, 14:01 Uhr
Kjetil Jansrud gewinnt auch das dritte Speed-Rennen des Winters.
Kjetil Jansrud gewinnt auch das dritte Speed-Rennen des Winters.
© AP Photo/Alessandro Trovati
Kjetil Jansrud gewinnt auch das dritte Weltcup-Speedrennen des Winters. Der Norweger siegt im Super-G in Val Gardena vor Teamkollege Aleksander Aamodt Kilde. Von den bisher gestarteten Schweizern klassierte sich keiner in den ersten zehn. Als derzeit Bester von Swiss-Ski nimmt Beat Feuz Platz 14 ein.

Carlo Janka, der in Val d'Isère als Vierter um drei Hundertstel das Podest verpasst hatte, liegt im Zwischenklassement unmittelbar hinter Teamkollege Thomas Tumler auf Position 22.

Nach dem dreifachen im Vorjahr, als Aksel Lund Svindal vor Jansrud und Kilde gewonnen hatte, liessen die Norweger nun einen Doppelerfolg folgen und untermauerten ihre führende Stellung in den schnellen Disziplinen eindrücklich.

Jansrud, der vor knapp zwei Wochen in Val d'Isère in den Ersatzprüfungen für Beaver Creek das Double geschafft hatte, siegte sechs Hundertstel vor Kilde und setzte die norwegische Erfolgsserie auf der Saslong fort. Jansruds Sieg war der fünfte in Folge eines Norwegers im Super-G in Val Gardena.

Für Jansrud war es der 17. Sieg im Weltcup, der achte in einem Super-G. Svindal, der nach halber Distanz noch knapp vorne gelegen hatte, schied nach einem Torfehler aus. Wie Kilde sicherte sich auch der drittklassierte Kanadier Erik Guay seinen ersten Podiumsplatz in diesem Winter.

Zu rehabilitieren vermochten sich die Österreicher nach dem völlig missratenen Auftritt in Val d'Isère. Matthias Mayer, vor knapp zwei Wochen in der Abfahrt als Siebzehnter der bestklassierte Athlet des ÖSV, wurde Vierter - auf jener Strecke, auf der er im vergangenen Winter schwer gestürzt war und zwei Brustwirbelbrüche erlitten hatte. Für den Abfahrts-Olympiasieger war die Saison danach zu Ende. Max Franz als Siebenter und Hannes Reichelt als Neunter untermauerten die erwartete Aufwärtstendenz der Österreicher.

Laurien Gschwend
Quelle: SDA
veröffentlicht: 16. Dezember 2016 12:25
aktualisiert: 16. Dezember 2016 14:01