Niederreiter punktet doppelt gegen Josi und Co.

16. Dezember 2016, 07:30 Uhr
Nino Niederreiter trug massgeblich zum Sieg von Minnesota bei
Nino Niederreiter trug massgeblich zum Sieg von Minnesota bei
© KEYSTONE/FR 171450 AP/JEFFREY T. BARNES
Nino Niederreiter feiert in der NHL mit Minnesota den sechsten Erfolg in Serie. Die Wild siegen bei den Nashville Predators mit den Schweizern Roman Josi, Kevin Fiala und Yannick Weber mit 5:2. Niederreiter bereitete das 2:1 von Charlie Coyle (19.) und das 3:1 von Eric Staal (20.) vor.

Die beiden Tore fielen innert 29 Sekunden. Zuerst provozierte der Churer Stürmer bei Nashvilles Goalie Pekka Rinne einen Abpraller, beim 3:1 gewann er hinter dem gegnerischen Tor einen Zweikampf gegen Ryan Ellis und bediente den im Slot freistehenden Staal. Auch zum im Powerplay erzielten 1:0 von Verteidiger Jonas Brodin (11.) hatte der Schweizer massgeblich beigetragen, nahm er doch Rinne die Sicht.

Niederreiter befindet sich in einer ausgezeichneten Form. Es waren für ihn die Skorerpunkte 11 und 12 in den letzten zwölf Partien. Mit nunmehr acht Toren und zwölf Assists ist er in der internen Hierarchie die Nummer 3.

Das Schweizer Trio bei Nashville blieb ohne Skorerpunkt. Josi und Fiala waren sowohl beim 1:2 als auch beim 1:3 auf dem Eis. Beide kamen auf eine Minus-2-Bilanz. Josi stand allerdings auch bei den zwei Toren von Nashville im Einsatz, so auch beim 2:3 von Mike Fisher (29.), der in Überzahl traf.

Trotz des klaren Resultats war die Niederlage der Predators alles andere als zwingend. Die Gastgeber taten deutlich mehr fürs Spiel - das Schussverhältnis lautete 36:19 zu ihren Gunsten. Minnesotas Keeper Devan Dubnyk präsentierte sich jedoch einmal mehr in Topform. In der 52. Minute brachte er mit einer Schlüsselparade Ryan Johansen zur Verzweiflung. Die letzten beiden Treffer erzielten die Wild in der letzten Minute ins leere Tor, wobei Eric Staal ein zweites Mal reüssierte. Nashville verlor im 15. Heimspiel der Saison erst zum dritten Mal in der regulären Spielzeit.

Für Denis Malgin und die Florida Panthers setzte es bei den Winnipeg Jets trotz einer 2:1- und 3:2-Führung eine 3:4-Niederlage nach Penaltyschiessen ab. Die Entscheidung fiel erst mit dem zwölften Penalty. Malgin konnte sich nicht in die Skorerliste eintragen. Während die Jets erstmals nach vier Niederlagen siegten, verloren die Panthers zum achten Mal in den letzten zehn Partien.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 16. Dezember 2016 06:33
aktualisiert: 16. Dezember 2016 07:30