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Schwingfest Mels

Noch fehlt das Sägemehl: Schwingfest erwartet 6000 Gäste am Wochenende

Linda Aeschlimann, 8. September 2021, 09:45 Uhr
Der Jubiläumsanlass, das 125. Nordostschweizer Schwingfest, findet am Wochenende mit einem Jahr Verspätung statt. Über 6000 Zuschauerinnen und Zuschauer werden an diesem 3G-Grossanlass erwartet. Nun laufen in Mels die letzten Vorbereitungen.
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Quelle: FM1Today

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben: Zweimal mussten die Veranstalter das 125. Nordostschweizer Schwingfest verschieben. Nun kann das Jubiläumsfest am Sonntag stattfinden – mit Publikum. Es ist ein 3G-Anlass. Heisst, die Besucherinnen und Besucher müssen ein gültiges Covid-Zertifikat vorweisen, welches belegt, dass sie geimpft, genesen oder negativ getestet sind. «Eine gewisse Anspannung ist da. Aber wir sind gut vorbereitet», sagt NOS-OK-Präsident Paul Ackermann.

«Vor allem die Vorbereitung hat viel Zeit beansprucht. Die ganzen Verschiebungen, die Ungewissheit und die Auflagen waren anspruchsvoll. Doch das OK war und ist topmotiviert», sagt Ackermann. Nun hofft der Chef, dass er und seine Organisationskameradinnen und -kameraden für den Durchhaltewillen belohnt werden.

Tausende Gäste sind dabei

Er freue sich gewaltig, dass das NOS mit Publikum stattfindet, sagt Ackermann. Der Vorverkauf für das Fest am Sonntag schliesst am Mittwochabend. Rund 4500 Sitzplatztickets dürften laut den Veranstaltern bis dann verkauft und damit das Vorverkaufskontingent ausschöpft sein. Dies sei sehr gut für ein Nordostschweizer Schwingfest.

Und die gute Nachricht für alle Spontanen mit Covid-Zertifikat: Tickets für Stehplätze gibt es an der Tageskasse. «Wir rechnen mit 6000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Es wird sich aber zeigen, ob trotz Zertifikatspflicht spontane Gäste kommen oder eben nicht.»

Nun laufen die letzten Aufbauarbeiten. Laut Ackermann müssen unter anderem die Plätze beschriftet, das Sägemehl auf das Festgelände gebracht und die Kühlschränke gefüllt werden. Man sei im Zeitplan, so der Chef.

Giger und Ott im Sägemehl – sportlich spannend

Den Veranstaltern könnte zugutekommen, dass die Ostschweizer Schwinger aktuell auf nationaler Ebene für Furore sorgen. Allen voran der Saisondominator aus dem Thurgau, Samuel Giger. Doch dieser wurde am vergangenen Wochenende erstmals in dieser Saison geschlagen – ausgerechnet von seinem Toggenburger Verbandskollegen Damian Ott. NOS-OK-Präsident Ackermann bleibt beim sportlichen Teil diplomatisch. Auf die Frage, wer das NOS 2021 gewinnt, antwortet Ackermann: «Am Schluss soll der beste Schwinger gewinnen. Das Fest ist besonders nach dem letzten Wochenende offen.»

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 8. September 2021 06:03
aktualisiert: 8. September 2021 09:45