Porno-Flaute während der WM

Sandro Zulian, 19. Juli 2018, 17:41 Uhr
Die Statistik zeigt: Fussball interessiert mehr als Schmuddelfilmchen.
Die Statistik zeigt: Fussball interessiert mehr als Schmuddelfilmchen.
© iStock
Während der Weltmeisterschaft in Russland interessieren sich weniger Leute für schlüpfrige Filmchen. Das zeigt die Statistik des Porno-Giganten «Pornhub».

«Die Fussball-Weltmeisterschaft ging am 14. Juni offiziell los. Weil das Turnier einen ganzen Monat dauert, konnten unsere Statistiker auf eine ganze Fundgrube von interessanten Daten aus aller Welt zurückgreifen», schreibt Pornhub auf seiner Webseite.

Die Porno-Forscher recherchierten und kamen zu einigen überraschenden Erkenntnissen: Das amerikanische Wort für Fussball, «Soccer» und das englische «Football» wurden beispielsweise doppelt so oft gesucht, wie an normalen Tagen ohne WM.

In den Teilnehmerländern der Weltmeisterschaft ist der Pornokonsum leicht gesunken, schreiben die Statistiker weiter. Speziell während den Spielen brach der Pornokonsum teils um bis zu 47 Prozent ein. Spitzenreiter ist dabei der Senegal. Fast die Hälfte der Pornokonsumenten kehrte dem Portal währenden den Senegal-Spielen den Rücken. Auf Platz zwei findet sich der Iran, Platz drei geht an Island. In Uruguay, dem Weltmeister 1930, schien sich gar niemand mehr für nackte Haut zu interessieren. Alle wollten sie angezogene, schwitzende Männer sehen.

Die Schweiz findet sich neutral in der Mitte. Knapp ein Drittel schaute sich lieber Shaqiri, Xhaka und Lichtsteiner statt Mia Khalifa, Lucy Cat oder Mia Malkova an.

 

Und doch: Auch in der Schweiz ist der Pornokonsum während den Spielen erheblich zurückgegangen. Um 21 bis zu 34 Prozent brach der Konsum während der Schweiz-Spiele ein. Nach dem Schlusspfiff der jeweiligen Spiele waren die Besucherzahlen wieder im Normalbereich. Interessant dabei: Direkt nach dem Spiel gegen Schweden - welches das Ende der WM für die Schweiz bedeutete - war der Konsum der Seite 15 Prozent über dem normalen Wert und blieb so hoch für die nächsten drei Stunden! Da haben wohl einige Fans Frust abbauen müssen...

(saz/red.)

 

 

 

 

Sandro Zulian
veröffentlicht: 17. Juli 2018 05:42
aktualisiert: 19. Juli 2018 17:41