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Judo

Revanche für Fabienne Kocher

22. Juli 2021, 11:44 Uhr
Die Schweizer Judoka Fabienne Kocher erhält für den olympischen Wettkampf eine schwierige Startaufgabe zugelost. Die Zürcherin trifft in der Klasse bis 52 kg auf die Spanierin Ana Perez Box.
Fabienne Kocher (in blau) während der WM im Juni in Budapest
© KEYSTONE/AP MTI/ZSOLT SZIGETVARY

An der WM im Juni im Budapest bezog Kocher, die spätere Dritte, gegen die Spanierin im Halbfinal ihre einzige Niederlage des Turniers. Nun kommt es am Sonntag in Tokio zur Revanche. Perez Box gewann an der WM nach ihrem Sieg gegen die Schweizerin die Silbermedaille.

Nils Stump, der zweite Vertreter des Schweizerischen Judo-Verbands in Tokio, erhielt in der Kategorie bis 73 kg in der ersten Runde ein Freilos. In den Sechzehntelfinals trifft der wie Kocher im Kanton Aargau lebende Zürcher entweder auf den Kosovaren Akil Gjakova oder Ahmed Ayash aus dem Jemen.

Setzt sich der favorisierte Gjakova durch, käme es ebenfalls zu einer Revanche. An der EM im April in Lissabon verlor Stump nur gegen den späteren Europameister (im Halbfinal). Stump gewann nach dieser Niederlage - wie Kocher an der WM - anschliessend die Bronzemedaille. Der Wettkampf in Stumps Klasse in Tokio findet am Montag statt.

Quelle: sda
veröffentlicht: 22. Juli 2021 11:40
aktualisiert: 22. Juli 2021 11:44