Ronaldo weist Vorwurf des Steuerbetrugs zurück

14. Juni 2017, 06:37 Uhr
Der Weltfussballer Cristiano Ronaldo hat den Vorwurf der Steuerhinterziehung zurückgewiesen. Das Lissaboner Unternehmen Gestifute seines Managers Jorge Mendes teilte am Dienstagabend mit, es habe keine Unterschlagung gegeben.
Der Starfussballer Cristiano Ronaldo weist die Vorwürfe des Steuerbetrugs zurück. (Archivbild)
© KEYSTONE/EPA/FACUNDO ARRIZABALAGA

Es sei klar, dass der Spieler nicht versucht habe, Steuerzahlungen zu umgehen, hiess es weiter. Die für Wirtschaftsdelikte zuständige Staatsanwaltschaft hatte am Dienstag beim Gericht in Madrid eine Anzeige gegen den Torjäger erstattet. Er wurde darin der Steuerhinterziehung in Höhe von 14,76 Millionen Euro beschuldigt.

Dem 32-jährigen Portugiesen drohe wegen insgesamt vier Steuervergehen eine Mindesthaftstrafe von bis zu sieben Jahren Haft sowie eine Geldstrafe von mindestens 28 Millionen Euro, schätzte der Verband der Steuerexperten des spanischen Finanzministeriums (Gestha). Ronaldo soll beim Confed Cup in Russland vom 17. Juni bis 2. Juli für Portugal zum Einsatz kommen.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 14. Juni 2017 03:48
aktualisiert: 14. Juni 2017 06:37
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