Russische Anti-Doping-Agentur wird bevormundet

19. November 2015, 06:41 Uhr
Russlands Leichtathletik sorgt für Wirbel
Russlands Leichtathletik sorgt für Wirbel
© KEYSTONE/WALTER BIERI
Die WADA suspendiert Russlands Anti-Doping-Agentur RUSADA, weil sie die Regeln nicht einhält. Dies teilt die Welt-Anti-Doping Agentur während ihres Treffens in Colorado Springs (USA) mit. Zuletzt war der russische Leichtathletik-Verband vom Weltverband IAAF wegen Dopingvergehen suspendiert worden.

Den Russen droht damit auch ein Olympia-Ausschluss für die Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro.

Solange die RUSADA nicht alle Vorgaben erfüllt, kann Russland kein Sport-Grossereignis mehr organisieren. WADA-Generaldirektor David Howman sagte, es Pläne gebe, russische Athleten von ausländischen Agenturen testen zu lassen.

Neben Russlands Anti-Doping-Agentur wurden auch die nationalen Anti-Doping-Agenturen in Andorra, Israel, Argentinien, Bolivien und der Ukraine von der WADA für nicht regelkonform erklärt.

Auf der Beobachtungsliste stehen überdies Olympia-Gastgeber Brasilien sowie Belgien, Frankreich, Griechenland, Mexiko und Spanien.

Quelle: SI
veröffentlicht: 19. November 2015 06:41
aktualisiert: 19. November 2015 06:41