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Thun greift Platz 5 an

18. Mai 2017, 05:46 Uhr
Nach einem Fehlstart als Nachfolger von Jeff Saibene darf Thuns Trainer Mauro Lustrinelli jetzt mit geschwellter Brust daherkommen. Das 3:1 gegen GC ist Thuns vierter Sieg in den letzten fünf Spielen.
Mauro Lustrinelli hat nach Anfangsschwierigkeiten als Trainer von Thun den Tritt gefunden
© KEYSTONE/ANTHONY ANEX

Zu den vier Siegen kommt für die Berner Oberländer auch noch das fast als Sieg zu wertende 3:3 auswärts gegen den FC Basel hinzu. Die Grasshoppers zeigten demgegenüber eine ähnlich enttäuschende Leistung wie zuletzt beim 1:1 zuhause gegen Lausanne.

Das frühe Führungstor der Zürcher hätte zudem nicht einmal zählen dürfen. Torschütze Lucas Andersen stand eindeutig im Offside. Nach der guten Phase mit vier Siegen in fünf Spielen scheint die Luft bei den Zürchern draussen zu sein, was vielleicht auch mit dem praktisch feststehenden Ligaerhalt zusammenhängt.

Die Thuner waren schon für den Rest der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft, bevor sie früh in der zweiten Halbzeit mit drei zwingend herausgespielten Toren verdientermassen Kapital schlugen. Dies mit drei verschiedenen Torschützen: Simone Rapp mit einem Gewaltschuss, Joël Geissmann mit einem Kopfball und Thomas Reinmann mit einem unhaltbaren Nachschuss.

Nebst dem FC Lugano ist Thun die zweite erstaunliche Mannschaft der letzten Wochen. Gegen GC zeigten die Berner Oberländer abermals eine beherzte Leistung, für die sie zu Recht mit drei Punkten belohnt wurden.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 17. Mai 2017 22:36
aktualisiert: 18. Mai 2017 05:46