Vertrag mit Contini vorzeitig verlängert

Dumeni Casaulta, 8. September 2017, 15:40 Uhr
Was sagt Giorgio Contini zu den Machtkämpfen im Club? (Archiv)
© Tagblatt/Hanspeter Schiess
Der FC St.Gallen kam in den letzten Tagen kaum aus den Schlagzeilen. Von Machtkämpfen und Intrigen ist die Rede. Jetzt nimmt Präsident Stefan Hernandez ausführlich Stellung und Giorgio Contini verteidigt sich.

Zum Anfang der Medienkonferenz gab Präsident Stefan Hernandez bekannt, dass der Vertrag mit Giorgio Contini vorzeitig bis Sommer 2019 verlängert wurde. Bis anhin lief der Vertrag bis Sommer 2018. Auch der Vertrag mit dem Assistenten Markus Hoffmann wurde verlängert. «Wir stellen damit die sportliche Kontinuität sicher», sagt Präsident Hernandez. «Giorgio Contini passt hervorragend zum FC St.Gallen und wir sind uns sicher, dass wir mit ihm den richtigen Trainer haben, der unsere ambitionierten Ziele umsetzen kann.»

«Ich bin zuständig für das Sportliche»

«Ich bedanke mich beim Verein für das Vertrauen», sagt Giorgio Contini. «Der Verein ist eine Herzensangelegenheit für mich und die Motivation und der Ehrgeiz sind da etwas aufzubauen und zu erreichen.» Der einstimmige Entscheid des verbliebenen Verwaltungsrates freue und stärke ihn. «Die Arbeit die wir angefangen haben muss weitergehen», sagt Contini.

Zu den Reibereien im Verein sagt Contini: «Ich bin zuständig für das Sportliche. Es interessiert - böse gesagt - niemanden, ob bei der Event AG einer krank ist, Ferien hat oder weg geht. Der schiesst keine Tore für uns. Letztendlich müssen wir Fussball spielen. Wir werden die Schlagzeilen die es gab, nicht als Alibi nutzen.»

Player spielt im Picture-in-Picture Modus

«Hüppi kann mich angreifen wie er will»

Michael Hüppi hatte auch gegenüber Giorgio Contini gewisse Vorwürfe geäussert. Contini: «Michael Hüppi hat mich ebenfalls gewählt. Es irritiert mich, dass man im Nachhinein von Problemen und Seilschaften spricht. Man hat Contini eingestellt, weil man einen Trainer wollte, der in die Region passt, der die Mentalität und die Leute kennt und der Erfolg hat. Michael Hüppi kann mich angreifen wie er will, Fakt ist, er hat mich ebenfalls als Trainer gewählt. Dann soll er jetzt auch dazu stehen.»

«Keine Einflüsse von Spielerberatern»

Stefan Hernandez nutzte die Medienkonferenz um nochmals ausführlich Stellung zu nehmen zu den Vorkommnissen in den letzten Tagen. Er betonte unter anderem, dass es keine Einflüsse von Spielerberatern gebe und auch keine Gruppierungen, die dem Club schaden. Explizit unterstrich er, dass Ferrucio Vanin, CEO von Future Champs (FCO) und der technische Leiter vom FCO, Marco Otero «einen hervorragenden Job» machen (ab Minute 18 unten im Video).

Die Medienkonferenz zum Nachschauen:


Dumeni Casaulta
Quelle: cas
veröffentlicht: 8. September 2017 12:55
aktualisiert: 8. September 2017 15:40