Eishockey

Genoni und Hofmann führen Zug zum Sieg

13. Oktober 2019, 08:11 Uhr
Das grosse Gedränge vor dem Zuger Tor: Stimmung im Z-Derby
Das grosse Gedränge vor dem Zuger Tor: Stimmung im Z-Derby
© KEYSTONE/ENNIO LEANZA
Im siebten Heimspiel müssen die ZSC Lions zum ersten Mal als Verlierer vom Eis gehen. Zugs Goalie Leonardo Genoni und Topskorer Grégory Hofmann sind beim 3:4 zu stark

In einem intensiven und hochklassigen Spitzenkampf zwischen den beiden "Z" entschied die grössere Effizienz zugunsten der Gäste aus der Zentralschweiz. Zum einen stoppte Goalie Genoni Angriffswelle um Angriffswelle der Zürcher, zum andern surft der Zuger PostFinance-Topskorer derzeit auf einer Welle des Erfolgs.

Mit drei Toren und einem Assist erlegte der Bern-Jurassier die Löwen fast im Alleingang. Die entscheidende Wende kam am Ende des zweiten Drittels. In der 36. und in der 38. Minute spielte der Schwede Carl Klingberg Hofmann zweimal mustergültig frei und machte damit die verdiente 1:0-Führung durch Maxim Noreau mehr als wett.

Die Zürcher werden auch ein wenig mit dem fehlenden Wettkampfglück hadern. Nachdem Dennis Hollenstein im Schlussdrittel - wie Noreau im Powerplay - ausgeglichen hatte, gelang Dario Simion postwendend und ebenfalls in Überzahl die erneute Zuger Führung. Bei einem Schuss von Captain Raphael Diaz brach der Stock, doch der Puck wurde unverhofft zur idealen Vorlage für Simion.

Hofmann erhöhte noch auf 4:2, und als Genoni nach 29 Paraden doch einmal daneben griff und Pius Suter auf 3:4 verkürzte, blieben nur noch 43 Sekunden zu spielen. Zu wenig für eine erneute Wende.

Telegramm

ZSC Lions - Zug 3:4 (1:0, 0:2, 2:2)

9240 Zuschauer. - SR Wiegand/Mollard, Kovacs/Schlegel. - Tore: 13. Noreau (Suter/Ausschluss Thiry) 1:0. 36. Hofmann (Klingberg) 1:1. 38. Hofmann (Klingberg) 1:2. 46. Hollenstein (Wick, Bodenmann/Ausschluss Diaz) 2:2. 48. Simion (Diaz, Hofmann/Ausschluss Chris Baltisberger) 2:3. 54. Hofmann (Klingberg) 2:4. 60. (59:17) Suter (Fredriksson) 3:4 (ohne Torhüter). - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen ZSC, 3mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Roe; Hofmann.

ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Blindenbacher; Suter, Roe, Wick; Bodenmann, Krüger, Hollenstein; Pettersson, Prassl, Diem; Chris Baltisberger, Schäppi, Pedretti.

Zug: Genoni; Diaz, Stadler; Thiry, Alatalo; Schlumpf, Morant; Zryd; Klingberg, Kovar, Hofmann; Simion, Lindberg, Bachofner; Leuenberger, McIntyre, Zehnder; Langenegger, Albrecht, Volejnicek.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Nilsson (verletzt) und Ortio (überzähliger Ausländer), Zug ohne Kristensen, Schnyder, Senteler, Zgraggen, Thorell (alle verletzt) und Martschini (krank). Pfostenschuss Simion (22.). Timeouts ZSC (58.); Zug (31.). ZSC ab 57:17 ohne Torhüter.

Quelle: sda
veröffentlicht: 12. Oktober 2019 22:25
aktualisiert: 13. Oktober 2019 08:11