Langnau: Zwei Tore in letzten 25 Sekunden

15. Dezember 2017, 22:25 Uhr
Die Langnauer Andreas Thuresson und Topskorer Antti Erkinjunntti bringen den Puck nicht an Fribourgs Ludvic Waeber vorbei.
Die Langnauer Andreas Thuresson und Topskorer Antti Erkinjunntti bringen den Puck nicht an Fribourgs Ludvic Waeber vorbei.
© Keystone/Lukas Lehmann
Die SCL Tigers bleiben im Hoch: Die Emmentaler gewinnen bei Fribourg-Gottéron 3:1. Das entscheidende Tor erzielte der Schwede Andreas Thuresson 25 Sekunden vor Schluss.

Es war einmal, da führte Fribourg-Gottéron die Tabelle an. Aktuell befinden sich die Freiburger aber im freien Fall, der schon bald unter dem Strich münden könnte. Gegen die SCL Tigers verloren die Freiburger zum sechsten Mal in den letzten acht Spielen.

Sie stellten sich allerdings auch äusserst dumm an. 2:50 Minuten vor Schluss erhielt das Team von Coach Mark French die goldene Chance, Powerplay zu spielen. Die Freiburger machten nichts daraus und liessen sich 25 Sekunden vor Schluss wie Schulbuben überlaufen. Thuresson, der im vierten Spiel seit seiner Ankunft im Emmental zum dritten Mal traf, sagte danke. Sieben Sekunden fiel noch das 1:3 der zum dritten Mal in Folge siegreichen Langnauer ins leere Tor.

Die Freiburger konnten die Verunsicherung nach den vielen Niederlagen der letzten Wochen nicht kaschieren. Zwar kehrte der defensive Spielmacher Yannick Rathgeb ins Team zurück, offensiv gelang jedoch herzlich wenig. Auch die SCL Tigers agierten allerdings wenig zielstrebig.

Es dauerte deshalb mehr als ein halbes Spiel lang, ehe es doch noch Tore gab. Diese fielen im Mitteldrittel innerhalb von 98 Sekunden durch Anton Gustafsson und John Fritsche.

Quelle: SDA
veröffentlicht: 15. Dezember 2017 22:16
aktualisiert: 15. Dezember 2017 22:25