National League

Lugano unterliegt Davos nach Fehlstart mit 2:4

17. Januar 2021, 18:35 Uhr
Kritische Blicke beim HC Lugano. Zum dritten Mal hintereinander gerieten die Tessiner früh in Rückstand.
© KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay
Der HC Lugano verschläft auch gegen Davos wieder den Start. Die Tessiner geraten in den ersten zehn Minuten 0:2 in Rückstand und verlieren am Ende 2:4.

Lugano bekundet derzeit Schwierigkeiten, ins Spiel zu finden. Zum dritten Mal hintereinander verlor das Team von Serge Pelletier einen Startabschnitt zu null. Am Freitag gegen Zug lag Lugano nach 20 Minuten sogar 0:4 zurück. Die Startschwierigkeiten der Tessiner sind von Bedeutung, weil sie in dieser Saison noch kein Spiel nach einem Rückstand in der ersten Pause noch gewannen.

Am Sonntag brachten Andres Ambühl und Fabrice Herzog die Davoser innerhalb von 151 Sekunden 2:0 in Führung. Luganos Hoffnung auf einen Umschwung währte nach den Anschlusstoren von Dario Bürgler (25.) und Luca Fazzini (48.) nicht lange. Davos stellte jeweils den Zwei-Tore-Abstand wieder her.

Als «Game-Winning-Goal» stand am Ende Fabrice Herzogs 3:1 fest. Herzog gelangen zum zehnten Mal in der NLA zwei Tore in einem Spiel. Herzogs 3:1 ärgerte die Luganesi und warf sie für lange Zeit aus dem Tritt. Eine äusserst umstrittene Strafe gegen Reto Suri hatte vor dem Gegentreffer den HC Lugano in Unterzahl gebracht, ausserdem wurde das 3:1 wohl mittels hohem Stock erzielt, wobei die Referees beim Videostudium nur Indizien, aber keinen Beweis dafür fanden, dass ihr erster Entscheid auf dem Eis (= Tor) falsch gewesen ist.

Dank des Auswärtssiegs überholte Davos in der Tabelle Lugano. Die Bündner sind erst zum zweiten Mal diese Saison (nach dem 30. Dezember) unter den ersten sechs klassiert.

Telegramm:

Lugano - Davos 2:4 (0:2, 1:1, 1:1)

1 Zuschauer. - SR Müller/Dipietro, Progin/Kehrli. - Tore: 8. Ambühl (Corvi, Turunen) 0:1. 11. Herzog (Egli) 0:2. 25. Bürgler (Herburger) 1:2. 29. Herzog (Ambühl/Powerplaytor) 1:3. 48. Fazzini (Powerplaytor) 2:3 (Penalty). 59. Turunen (Corvi) 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Lugano, 4mal 2 plus 10 Minuten (Zgraggen) gegen Davos. - PostFinance-Topskorer: Arcobello; Corvi.

Lugano: Schlegel; Loeffel, Wellinger; Chiesa, Nodari; Antonietti, Ugazzi; Traber, Villa; Fazzini, Arcobello, Bertaggia; Bodker, Lajunen, Morini; Bürgler, Herburger, Suri; Walker, Sannitz, Romanenghi.

Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Zgraggen; Stoop, Jung; Heinen, Guerra; Marc Aeschlimann, Kienzle; Marc Wieser, Egli, Herzog; Ambühl, Corvi, Turunen; Palushaj, Ullström, Nussbaumer; Frehner, Baumgartner, Knak.

Bemerkungen: Lugano ohne Heed, Riva und Wolf (alle verletzt), Davos ohne Barandun, Du Bois, Paschoud, Rubanik und Dino Wieser (alle verletzt). Lugano von 57:45 bis 58:09 und 59:13 bis 59:58 ohne Torhüter.

Rangliste:

1. Zug 27/63. 2. ZSC Lions 26/50. 3. Fribourg-Gottéron 27/48. 4. Genève-Servette 24/44. 5. Lausanne 21/42. 6. Davos 27/37. 7. Lugano 25/36. 8. Biel 26/36. 9. Ambri-Piotta 28/30. 10. Rapperswil-Jona Lakers 28/29. 11. SCL Tigers 26/22. 12. Bern 19/19.

Quelle: sda
veröffentlicht: 17. Januar 2021 18:25
aktualisiert: 17. Januar 2021 18:35