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Ausverkauftes Hallenstadion

Hecht auf der grossen Bühne: «Wir freuen uns extrem»

Fabienne Engbers, 23. Oktober 2019, 14:38 Uhr
Am Samstag spielen die Schweizer Überflieger Hecht vor rund 13'000 Zuschauern im ausverkauften Hallenstadion. Nach über einem Jahr Vorbereitung freut sich die Band, von Nervosität ist noch nichts zu spüren.
Hecht freut sich auf den Auftritt im Hallenstadion.
© Tabea Hüberli

Wie es sich wohl anfühlt, in einem ausverkauften Hallenstadion mit 13'000 tobenden Fans zu stehen und seinen neuen Song zu performen? Die Schweizer Band Hecht wird es diesen Samstag erfahren.

Der letzte Schliff wird angelegt

Nur noch wenige Tage trennt Hecht von ihrem bislang grössten Konzert. «Das bisher grösste Konzert haben wir vor 2200 Menschen gespielt», sagt Hecht-Sänger Stefan Buck.

Rund ein Jahr lang hat sich die Luzerner Band auf das Konzert vorbereitet, via Instagram hat man unter dem Hashtag #hechtimhasta immer wieder Einblicke in die Vorbereitung erhalten.

«Wir sind wahnsinnig dankbar»

Als alles andere als selbstverständlich sieht es die Band, dass ganze 13'000 Tickets für das Konzert verkauft worden sind, es gibt nur noch eine Handvoll Sitzplätze. «Wir haben gehofft, dass es ausverkauft wird, hatten aber grossen Bammel, dass wir das nicht schaffen.»

Live zu spielen, ist ihr Steckenpferd und die Dankbarkeit, dass die fünf Hecht-Männer auf der Bühne stehen dürfen, ist bei ihren Shows zu spüren.

Einen Meilenstein erreicht

Das wird sich auch am Samstag im Hallenstadion zeigen. Dass eine Schweizer Band, die erst seit wenigen Jahren national bekannt ist, das Zürcher Hallenstadion füllt, ist aussergewöhnlich.

«Es ist eine andere Schuhnummer, ein Meilenstein, den wir erreichen. Wir versuchen aber, das Konzert im Hallenstadion wie ein ganz normales Konzert zu betrachten», sagt Stefan Buck.

«Sehen erst, ob's klappt, wenn es so weit ist»

Eine andere Schuhnummer ist auch die Länge ihrer Performance: Zweieinhalb Stunden werden Hecht spielen – ohne Vorband, ohne Pause. Die ersten vier Minuten dürften sie ausserdem schon gehörig ins Schwitzen bringen: «Die ersten vier Minuten werden wir nur tanzen.»

Zweieinhalb Stunden Konzert ohne Pause – nicht nur für tanzende Fans eine Herausforderung. «Erst während des Konzerts werden wir merken, ob wir das überhaupt durchhalten.»

Viel mehr soll vor dem Konzert aber noch nicht verraten werden. «Es gibt auch viele Special Effects, die wir so noch nie genutzt haben. Ausserdem spielen wir einige Songs zum ersten Mal, es gibt also doch einige Gründe, nervös zu werden.»

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Hoffen auf unvergessliche Momente

Momentan überwiegt allerdings der Vorbereitungsstress, die Nervosität ist Stefan Buck noch nicht anzumerken.

Die Vorfreude steigt ebenfalls. «Wir hoffen, dass das eine unvergessliche Geschichte für uns wird.»

Was kommt nach #hechtimhasta?

In ein paar Tagen schon wird das Konzert im Hallenstadion aber nicht mehr Vorfreude, sondern eher Sehnsucht in den fünf Männerherzen auslösen. Doch dafür bleibt vermutlich gar nicht allzu viel Zeit, Hecht haben bereits Pläne für die Zukunft. «Wir haben wieder Lust, viel zu spielen und in die Städte zu gehen. Das nächste Ziel ist also, eine schöne Tour zu machen.» Ob sie danach wieder einmal im Hallenstadion spielen werden, wird sich zeigen.

Quelle: FM1Today
veröffentlicht: 25. Oktober 2019 05:37
aktualisiert: 23. Oktober 2019 14:38